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Mo 12.10.2026, 20:00 Uhr
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Sa 17.10.2026, 20:00 Uhr
Konzerte / Konzert Kulturraffinerie K714
Sa 17.10.2026, 20:00 Uhr
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Sa 24.10.2026, 20:00 Uhr
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Herzmusik:
Lieblingsstücke von Asya Fateyeva

Duisburger Philharmoniker

Ensemble der Duisburger Philharmoniker und Gäste Asya Fateyeva, Saxophon / Artist in Residence Anja Renczikowski, Konzept / Moderation Michael Gees, Klavierbegleitung Konzerterlebnisse für Senior:innen sowie für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und ihre Begleiter:innen Lieblingsstücke von Asya Fateyeva Musik berührt die Seele, und ganz gleich, ob es eine kognitive oder eine körperliche Einschränkung gibt: gemeinsam Musik zu genießen ist fast immer möglich. Bei einer demenziellen Veränderung kann Musik eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen und findet einen Zugang, wo Sprache es nicht mehr vermag. Sie kann Erinnerungen wachrufen und spricht die Emotionen aller Menschen gleichermaßen an. Mit der „Herzmusik“ gibt es eine entspannte Stunde für Betroffene, Angehörige, Betreuende und die ganze Familie. Die Konzerte finden im barrierefreien Foyer der Philharmonie Mercatorhalle statt und eignen sich besonders für Musikliebhaber:innen, die Hilfestellung benötigen, aber auch für jene, die einfach am Nachmittag ein Konzert genießen möchten. Mit einem vielfältigen und generationenübergreifenden Musikprogramm richtet sich klasse.klassik senior vor allem an ältere und jung gebliebene Musikfreund:innen. Neben den beliebten „Herzmusik“-Konzerten bereichern die Tandemprojekte „Hör mal Kunst“ und „Hör mal ein Buch“ in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum und der Stadtbibliothek Duisburg das musikalische Angebot für Alt und Jung. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei Dauer: circa 60 Minuten
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Neujahrskonzert 2027

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Alessandro de Marchi, Dirigent / Conductor in Residence Filmmusikklassiker von Henry Mancini, Nino Rota und Ennio Morricone Filme leben nicht nur von ihren Darsteller:innen, sondern auch von ihrer Musik. Katzengleich schleicht sich etwa das Tenorsaxophon durch das mysteriös-verführerische Thema aus „Der rosarote Panther“. Die Musik zu diesem Film über den tollpatschigen Inspektor Clouseau brachte Henry Mancini eine von insgesamt 18 Oscar-Nominierungen ein. Vier Mal konnte er ihn gewinnen, unter anderem für den Soundtrack zu „Frühstück bei Tiffany“ mit der bezaubernden Audrey Hepburn in der Hauptrolle – für „Moon River “ heimste er dann auch gleich noch einen zweiten Oscar ein: für den besten Song. Nicht weniger ikonisch ist die Musik, die Nino Rota für den Mafia-Film „Der Pate II“ komponierte, mit Robert De Niro in der Rolle des jungen Mafiabosses Vito Corleone. Der gewann ebenso einen Oscar wie der italienische Komponist, der mit seinen über 150 Filmmusiken den italienischen Film im 20. Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt hat. Komplettiert wird die italienische Filmkomponisten-Trias durch Ennio Morricone, der es auf zwei Oscars gebracht hat und durch die Musik zu den Italo-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Für eine Handvoll Dollar “ unsterblich wurde. Wie in den Vorjahren veranstalten die Duisburger Philharmoniker das Neujahrskonzert zusammen mit der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V. Die Erlöse der Neujahrskonzerte kommen der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V. zugute.
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3. Winterkonzert:
Neujahrskonzert mit dem Salonorchester

Duisburger Philharmoniker

Mitglieder der Duisburger Philharmoniker und Gäste Tonio Schibel, Leitung / Moderation / Violine Werke von Johann Strauß (Sohn), Josef Strauß, Tschaikowsky, von Weber, von Suppè und Grieg Wie das alte Jahr endet, so beginnt beim Neujahrskonzert des Salonorchesters der Duisburger Philharmoniker auch das neue: mit einem Feuerwerk! Zwei schmissige Ouvertüren – die zu Carl Maria von Webers romantischer Oper „Euryanthe“ und zu Franz von Suppès Erfolgsoperette „Dichter und Bauer“ – bilden den Auftakt der jeweiligen Konzerthälfte. Doch auch Walzer aus der Wiener Strauß-Dynastie dürfen beim Eintritt ins neue Jahr nicht fehlen. Zu deren größten Vertretern gehört Josef Strauß, dessen Walzer „Aquarellen“ neben dem „Schatzwalzer“ seines berühmten Bruders Johann erklingt. Reiselust in den Süden schürt das Ende der ersten Konzerthälfte mit Pjotr I. Tschaikowskys „Capriccio Italien“, während der Ausklang der zweiten mit Edvard Griegs „Peer Gynt Suite Nr. 1“ ins Land der Fjorde und Trolle, nach Norwegen, entführt.
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5. Philharmonisches Konzert:
Viva Vivaldi

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Alessandro De Marchi, Dirigent - Conductor in Residence Valerio Losito, Viola d’amore Joachim Held, Laute Werke von Antonio Vivaldi Mit den „Vier Jahreszeiten“ hat Antonio Vivaldi sich unsterblich gemacht – und wurde lange Zeit fast ausschließlich darauf reduziert. Dabei hat der Komponist, der selbst ein fantastischer Geiger war, Maßstäbe in Sachen Solokonzert gesetzt, an denen sich später selbst Mozart noch orientieren sollte. Erst nach und nach wurden Umfang und Bedeutung von Vivaldis Schaffen wirklich erkannt: Von rund 800 Werken wissen wir heute, von denen die Solokonzerte mit etwa 500 den größten Anteil ausmachen. Alessandro De Marchi, Conductor in Residence der Duisburger Philharmoniker, beschäftigt sich schon länger intensiv mit den Kompositionen des italienischen Barockmeisters, hat etwa bei der epochalen Vivaldi-Edition des Labels Naïve mitgewirkt. Er bewundert an ihm besonders die „große Fantasie und den freien Umgang mit den Regeln“. „Natürlich kannte Vivaldi die Grundlagen der Komposition, aber er hat immer für die Ohren des Publikums komponiert.“ Quicklebendig und wie aus dem Augenblick heraus klingt diese Musik daher oft. Und: Vivaldi war äußerst experimentierfreudig und hat für die verschiedensten Instrumente geschrieben, zum Beispiel für die fast in Vergessenheit geratene Viola d’amore mit ihrem silbrig- sehnsuchtsvollen Klang. Passend dazu liefern die Duisburger Philharmoniker unter der kundigen Anleitung des Vivaldi-Fans und -Experten Alessandro De Marchi einen historisch informierten Barock-Sound. Konzertführer live um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
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3. Kammerkonzert:
Hymnen an die Nacht

Duisburger Philharmoniker

Markus Becker, Klavier Devid Striesow, Rezitation Lyrik und Prosa der Nacht von Novalis und Heine bis Strindberg und Kaléko im Dialog mit Bachs „Goldberg-Variationen“ sowie Improvisationen am Klavier Die Nacht in all ihren Facetten, ob feierlich, mysteriös, gespenstisch oder albtraumhaft, hat zahlreiche Komponist:innen zu außergewöhnlichen Werken inspiriert, von Wolfgang Amadeus Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ bis hin zu Arnold Schönbergs „Verklärter Nacht“. Aber auch die Vertreter:innen der anderen Künste sind zahlreich dem Zauber und der Magie der Nacht verfallen. In ihrem Duo-Abend lassen Pianist Markus Becker und Schauspieler Devid Striesow, der unter anderem im oscarprämierten Netflix-Film „Im Westen nichts Neues“ zu sehen war, ausgewählte Texte in den Dialog mit Musik treten. Auf der einen Seite stehen die romantische Traumwelt von Heine und Novalis, die Großstadtlyrik von Mascha Kaléko, Strindbergs Paranoia, Kafkas Schlaflosigkeit, Becketts surreale Monologe oder Freuds Traumdeutung, die ein Bild der Nacht als Raum für Fantasien, Albträume und Sehnsüchte schaffen: eine Gegenwelt zum Tagesgeschäft und als Projektion von Angst, Glück, Tod und Liebe. Auf der anderen Seite: Johann Sebastian Bachs epochale „Goldberg-Variationen“, die er – so zumindest erzählt es die Legende – zur Aufheiterung für die langen Nächte des an Schlaflosigkeit leidenden Grafen Keyserlingk geschrieben hat. Ein geradezu mystisches Werk, das bis heute noch nicht all seine Geheimnisse preisgegeben hat. Konzertführer live um 18:15 Uhr im Tagungs­raum 6 des Kongresszentrums im CityPalais
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Bürger der Stadt: KOnzertMEDitation 3

Duisburger Philharmoniker

Michael Gees, Kuration / Moderation / Klavier Improvisation KOnzertMEDitation einmal anders: Sie machen – nein, mehr noch: Sie sind das Programm! Sie bringen ein Lied mit. Oder einen Text oder eine Geschichte. Oder Ihre Stimme, Ihr Instrument, Ihren Chor, Ihre Projektidee … oder vielleicht auch einfach nur Ihre Bereitschaft, sich einzulassen auf das Unvorhersehbare. Ich werde jedenfalls da sein und Sie, euch, dich am Klavier begleiten, falls gewünscht, und/oder zum Zusammenwirken anstiften! KOMED ist ein Format zur gemeinschaftlichen Spontanerfindung zeitgenössischer Musik. Im Text, im Geräusch, im Moment erlauschen wir Töne, legen sie unter die Lupe der Aufmerksamkeit (Meditation) und bilden Zusammenhänge. Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind? „Meet the Artists“ im Anschluss an jedes Konzert.
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2. Toccata:
Einladung zum Tanz

Duisburger Philharmoniker

Alexandra Bartfeld, Orgel Werke von Praetorius, Pachelbel, Franck, Paradis, Boëllmann, Robin, Duruflé und Saint-Saëns Aller guten Dinge sind drei: Eigentlich hätte Alexandra Bartfeld bereits 2022 und 2023 am Tisch der Eule-Orgel Platz nehmen sollen, doch musste sie diese Auftritte leider krankheitsbedingt absagen. Nun kommt sie für die lange geplante Toccata endlich nach Duisburg – mit einem Programm, in dem sie die Tasten und Pedale der Königin der Instrumente zum Tanzen bringt. Vor allem die höfische Barockmusik in Frankreich huldigte dem Tanz, sozusagen dem Ursprung der Musik, in den unterschiedlichsten Formen. Aber auch über den Barock und die Grenzen Frankreichs hinaus ließen Tonschöpfer:innen sich von den mitreißenden Rhythmen und der urwüchsigen Kraft des Tanzes inspirieren. Am Übergang von der Renaissance zum Barock schrieb der deutsche Komponist und Organist Michael Praetorius etwa seine beschwingte Bourrée, die ihren Ursprung in einem schnellen französischen Volkstanz hat. Von der blinden Pianistin und Komponistin Maria Theresia Paradis spielt Alexandra Bartfeld eine Sicilienne, deren sanft punktierter Rhythmus dem Charakter eines Wiegenlieds entspricht. Johann Pachelbel steuert eine Chaconne zum Programm bei, die sich aus einem frivolen spanischen Tanz des 16. Jahrhunderts entwickelt hat. Den Schlusspunkt setzt der für die glorreiche französische Orgeltradition stehende Camille Saint-Saëns mit seinem makabren Totentanz.
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3. Profile-Konzert:
Quintett-Variationen

Duisburger Philharmoniker

Mikhail Zhuravlev, Oboe Christoph Schneider, Klarinette Teruko Habu, Violine Johanna Klose, Violine Mathias Feger, Viola Anja Schröder, Violoncello Francesco Savignano, Kontrabass Darius Milhaud: „Les rêves de Jacob“ für Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass op. 294 Sergej Prokofjew: Quintett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass op. 39 Antonín Dvořák: Streichquintett G-Dur op. 77 Jakobs Traum von der Himmelsleiter und der nächtliche Kampf mit dem Engel zählen zu den schönsten Geschichten des Alten Testaments. Künstler:innen unterschiedlichster Genres haben sich davon zu großen Werken inspirieren lassen, etwa der Maler Marc Chagall oder der Komponist Arnold Schönberg mit dem Oratorium „Die Jakobsleiter“. Etwas später als Schönberg hat der Franzose Darius Milhaud sie 1949 als „choreographische Suite“ für eine amerikanische Tanzgruppe in Töne gefasst. Auch Sergej Prokofjews Quintett op. 39 entstand ursprünglich für ein Ballett aus dem Zirkusmilieu. Reine Kammermusik ist dagegen das G-Dur-Quintett von Antonín Dvořák, in dem der junge Komponist noch ganz im Bann seiner Idole Johannes Brahms und Richard Wagner steht.
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6. Philharmonisches Konzert:
Pastoral und poetisch

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Stefan Blunier, Dirigent Louis Lortie, Klavier Robert Schumann: Ouvertüre zur Oper „Genoveva“ op. 81 Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Mit Ludwig van Beethoven kennt sich Stefan Blunier bestens aus: Von 2008 bis 2016 war er Chefdirigent des Beethoven Orchesters in Bonn, der Geburtsstadt des Komponisten. Da gehörten die Werke des Wiener Klassikers zur musikalischen DNA. „Beethoven musste ich in Bonn fast inflationär dirigieren“, erinnert er sich an diese Zeit, die nun eine Weile zurückliegt. „Deshalb freue ich mich jetzt, das mal wieder zu machen.“ Für seine Rückkehr zum engen Vertrauten Beethoven hat er sich mit der Vierten eine Sinfonie ausgesucht, die immer ein wenig im Schatten der heroischen Schwesterwerke steht. Sie hat zwar nicht die revolutionäre Sprengkraft der „Eroica“, zeigt Beethoven jedoch von seiner klassischen Seite – mit einer betont transparenten Instrumentierung. Aber die Kraft und die Energie des sinfonischen Titanen pulsen auch durch diese Komposition. Ein virtuoses Feuerwerk entfacht zuvor das 2. Klavierkonzert von Frédéric Chopin. In dem verbindet er meisterhaft pianistische Brillanz mit empfindsamer Poesie. Und für die ist Louis Lortie, poetischer Tastenzauberer und einer der großen Chopin- Interpreten unserer Zeit, der ideale Solist. Denn ähnlich wie Stefan Blunier bei Beethoven, hat sich der frankokanadische Pianist über mehrere Jahre intensiv mit dem polnischen Klaviertitanen auseinandergesetzt – im Rahmen seiner achtteiligen Chopin-Edition. Ermöglicht durch die Beartis Stiftung BrinskelleFeldmann Konzertführer live um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
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4. Kammerkonzert:
„Genial durch und durch“

Duisburger Philharmoniker

Olon Trio: Christoph Streuli, Violine Timothy Park, Violoncello Özgür Aydin, Klavier Joseph Haydn: Klaviertrio Nr. 45 Es-Dur Hob. XV:29 Ludwig van Beethoven: Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3 Franz Schubert: Triosatz Es-Dur D 897 „Notturno“ Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101 Eigentlich gehörte das Klaviertrio in die intime Sphäre der Hausmusik, doch in seinen letzten Beiträgen, zu denen auch das Trio Nr. 45 in Es-Dur gehört, versammelte Joseph Haydn den ganzen originellen Erfindungsreichtum und die Meisterschaft des erfahrenen Komponisten – und machte aus der Gattung Konzertmusik für ein größeres Publikum. Etwa zeitgleich hat Ludwig van Beethoven seine ersten drei Klaviertrios komponiert und mit der Opuszahl 1 versehen. Am bedeutungsvollsten daraus ist das spannungsvolle Trio in c-Moll, das in seiner Dramatik hörbar über die Vorbilder Haydn und Mozart hinausgeht. Im Fall von Johannes Brahms handelt es sich dann wieder, wie schon bei Haydn, um ein Spätwerk des reifen Komponisten. Und das fand in Clara Schumann einen ersten glühenden Fan, denn die schrieb über das „wunderbar ergreifende Trio“ in ihrem Tagebuch: „Genial durch und durch in der Leidenschaft, der Kraft der Gedanken, der Anmut, der Poesie.“ Als Reiseführer durch diese Triogeschichte von der Klassik zur Romantik fungiert das Olon Trio, das in neuer Besetzung die erfolgreiche Ensemble-Geschichte des Feininger Trios fortführt. Das hat in der Ursprungsbesetzung in Duisburg 2023 bereits die Trio-Miniaturen „Apollon“ von Konstantia Gourzi, damals Composer in Residence und Kuratorin des Eigenzeit-Festivals, uraufgeführt. Der neue Name des Trios leitet sich vom griechischen ólon ab: das Wort bezeichnet eine Einheit, deren Teile so zusammenwirken, dass das Ganze vollendet und in sich geschlossen ist. Konzertführer live um 18:15 Uhr im Tagungs­raum 6 des Kongresszentrums im CityPalais
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„Home and the Infinite“

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Stefan Blunier, Dirigent Kamalini Mukherji, Gesang Bickram Ghosh, Tabla / Khol-Tabla / Knjeera Swarnendu Mandal, Sarod Abhisek Mallick, Sitar Kamalini Mukherji / Bickram Ghosh: „Home and the Infinite“ – ein Tagore-Liederzyklus für Stimme und Orchester nach Lyrik und Musik von Rabindranath Tagore Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 Auch im zweiten Konzert des Mailand-Gastspiels sind die Duisburger Philharmoniker unter ihrem Generalmusikdirektor Stefan Blunier mit der 4. Sinfonie des Klassikers Ludwig van Beethoven zu hören. Davor steht mit „Home and the Infinite“ ein ganz besonderes Projekt auf dem Programm, das im Juli 2026 seine Uraufführung beim „Marxloh Music Schwelgernpark Opern Air“ erlebte: Zum ersten Mal wurden die Musik und die Poesie des bengalischen Philosophen, Dichters und Nobelpreisträgers Rabindranath Tagore zu einem groß angelegten Liederzyklus für ein westeuropäisches Orchester verwoben, angereichert mit ausgewählten indischen Instrumenten und Klangtexturen. Das Projekt, das von den Duisburger Philharmonikern in Auftrag gegeben und vom Land NRW gefördert wurde, hat die renommierte Rabindra-Sangeet-Sängerin Kamalini Mukherji konzipiert. Musikalisch zeichnet sich „Home and the Infinite“ durch die unverwechselbare Klangwelt des gefeierten Komponisten und Tabla- Meisters Bickram Ghosh aus, der westliche Sinfonik und indische Tradition in einem nahtlosen künstlerischen Dialog miteinander verbindet; von ihm stammen die Arrangements und das Orchesterdesign der Lieder. Dieses transkulturelle Projekt trägt Tagores Poesie und Musik von der Uraufführung in Duisburg weiter in andere europäische Städte und bekräftigt die zeitlose Idee, dass Musik – ebenso wie Poesie – Grenzen, Sprachbarrieren und geschichtliche Differenzen überwinden kann. Infos und Karten finden Sie über soconcerti.it
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7. Philharmonisches Konzert:
Brahms im Dialog

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Aivis Greters, Dirigent Asya Fateyeva, Saxophon - Artist in Residence Philharmonischer, Chor Duisburg Marcus Strümpe, Chorleitung Johannes Brahms: Nänie Avner Dorman: Fantasie für Altsaxophon in Es-Dur und Orchester (Uraufführung) Johannes Brahms: Klarinettensonate Nr. 2 Es-Dur op. 120 (in der Bearbeitung von Stephan Koncz) Pēteris Vasks: Musica Serena für Streichorchester Rihards Dubra: Silence, Love and Light Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54 1840 hat der Belgier Adolphe Sax das Saxophon erfunden, ein paar Jahre später ließ er es in Paris patentieren. Brahms hätte also schon für Saxophon schreiben können – hat er aber nicht. Wie das geklungen haben könnte, zeigt Asya Fateyeva, die als Artist in Residence eine ganze Spielzeit lang die klangliche Vielseitigkeit des Saxophons demonstrieren wird. In der Bearbeitung von Stephan Koncz, einem der Cellisten der Berliner Philharmoniker, präsentiert sie eine der beiden Klarinettensonaten, die Brahms am Ende seines Lebens für den Virtuosen Richard Mühlfeld geschrieben hat: eine Art kammermusikalisches Herbstgold des gereiften Tonschöpfers, den wir in diesem Konzert auch als versierten Chorkomponisten erleben werden. Vor der Klarinettensonate bringt Asya Fateyeva ein Auftragswerk der Duisburger Philharmoniker zur Uraufführung – und erweitert so gleich auch das Repertoire für ihr musikgeschichtlich noch recht „junges“ Instrument. Seine Fantasie in Es-Dur – der Tonart, in der auch die 2. Klarinettensonate steht – versteht der israelische Komponist Avner Dorman dabei als Kommentar zu Brahms. In der zweiten Konzerthälfte hat der lettische Dirigent Aivis Greters dann noch Werke seiner Landsleute Pēteris Vasks und Rihards Dubra aufs Programm gesetzt – als Ausdruck der überaus reichen Musiktradition seiner baltischen Heimat. Konzertführer live um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
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Herzmusik:
Klänge der Erinnerung

Duisburger Philharmoniker

Ensemble der Duisburger Philharmoniker und Gäste Anja Renczikowski, Konzept | Moderation Konzerterlebnisse für Senior:innen sowie für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und ihre Begleiter:innen Klänge der Erinnerung Musik berührt die Seele, und ganz gleich, ob es eine kognitive oder eine körperliche Einschränkung gibt: gemeinsam Musik zu genießen ist fast immer möglich. Bei einer demenziellen Veränderung kann Musik eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen und findet einen Zugang, wo Sprache es nicht mehr vermag. Sie kann Erinnerungen wachrufen und spricht die Emotionen aller Menschen gleichermaßen an. Mit der „Herzmusik“ gibt es eine entspannte Stunde für Betroffene, Angehörige, Betreuende und die ganze Familie. Die Konzerte finden im barrierefreien Foyer der Philharmonie Mercatorhalle statt und eignen sich besonders für Musikliebhaber:innen, die Hilfestellung benötigen, aber auch für jene, die einfach am Nachmittag ein Konzert genießen möchten. Mit einem vielfältigen und generationenübergreifenden Musikprogramm richtet sich klasse.klassik senior vor allem an ältere und jung gebliebene Musikfreund:innen. Neben den beliebten „Herzmusik“-Konzerten bereichern die Tandemprojekte „Hör mal Kunst“ und „Hör mal ein Buch“ in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum und der Stadtbibliothek Duisburg das musikalische Angebot für Alt und Jung. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei Dauer: circa 60 Minuten
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5. Kammerkonzert:
Unspoken

Duisburger Philharmoniker

Mahan Mirarab, Gitarre & bundlose Gitarre Chris Jennings, Kontrabass OMEN Quartet: Sarvin Hazin, Violine Dalina Ugarte, Violine Michalina Matias, Viola Namdar Majidi, Violoncello Eigenkompositionen von Mahan Mirarab und klassische iranische Werke für Gitarre solo, Gitarre und Kontrabass sowie Gitarre, Streichquartett und Kontrabass In den letzten Spielzeiten haben die Duisburger Philharmoniker ihr Angebot an transkulturellen Konzertformaten stetig ausgebaut, als Spiegel der Kulturvielfalt und Diversität der Stadt. Bereits mehrfach mit dabei war Mahan Mirarab, Gitarrist und Komponist mit iranischen Wurzeln. Unter anderem hat er die Arrangements für das einzigartige Projekt „Female Voice of Iran“ der Musikethnologin und Kuratorin Yalda Yazdani in der Spielzeit 2022/2023 erstellt, und für das Eigenzeit-Festival 2026 hat er für den gemeinsamen Auftritt von Kamalini Mukherji und Artist in Residence Avi Avital mehrere Lieder von Rabindranath Tagore bearbeitet. Bei seiner Rückkehr nach Duisburg präsentiert er mit „Unspoken“ ein ganz persönliches Projekt, das sich sowohl mit eigenen Verlusten als auch den politischen Verhältnissen in seinem Geburtsland auseinandersetzt. „A Way to Mourn“ etwa ist eine direkte Reaktion auf den Tod seiner Großmutter, die Musik des Programms ist aber auch eine Reflexion über den gewaltsamen Tod von Jina Mahsa Amini, der zu einer massiven Protestwelle im Iran geführt hat. Nach diesem eher intimen Set solo an der Gitarre oder im Duo mit Kontrabass folgt noch ein zweites, mit einer um das OMEN Quartet erweiterten Besetzung, in dem sich Musiker:innen aus dem Iran, Polen und Venezuela zusammengefunden haben.
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3. Toccata:
Große Orgelmeister

Duisburger Philharmoniker

Christian Schmitt, Orgel Knut Nystedt: Le verbe éternel op. 133 Maximilian Schnaus: signals (from remote territories) Etüde für Pedal solo Jehan Alain: Première fantaisie Leoš Janáček: Orgel-Solo aus der „Glagolitischen Messe“ Olivier Messiaen: Dieu est simple aus „Méditations sur le Mystère de la Sainte Trinité“ César Franck: Grande pièce symphonique op. 17 FWV 29 Der Echo-Preisträger Christian Schmitt spielt regelmäßig an den großen Konzertorgeln rund um den Globus: in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich, wo er die neue Orgel eingeweiht hat, in der Elbphilharmonie Hamburg, der Suntory Hall in Tokio oder der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Und auch an der mächtigen Eule-Orgel in Duisburg hat er bereits mehrfach sein Können gezeigt. Seine – wie so oft bei ihm – spannende Programmzusammenstellung vereint Werke von Komponisten, die allesamt selbst auch versierte Organisten waren. Dazu zählt der Norweger Knut Nystedt, der überwiegend für „sein“ Instrument und Chor komponiert hat. Oder Maximilian Schnaus, der sein „signals (from remote territories)“ eigens für Maximilian Schmitt geschrieben hat: ein Werk, das mit den Grenzen des Instruments und der auditiven Wahrnehmung spielt – und die virtuosen Fähigkeiten der Füße des Interpreten fordert. Tragisch ist die Lebensgeschichte von Jehan Alain, einem der bedeutendsten Organisten der Moderne, der mit Ende 20 im Zweiten Weltkrieg gefallen ist. Aufhellung bringt das Orgelsolo aus der „Glagolitischen Messe“ von Leoš Janáček, der damit, wie er selbst sagte, eine „fröhliche Messe“ schreiben wollte, traurige gäbe es schließlich schon genug. Den Schlusspunkt setzen dann zwei Großmeister der glorreichen französischen Orgelschule: Olivier Messiaen und César Franck.
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KOnzertMEDitation 4:
George Warren

Duisburger Philharmoniker

George Warren, Synthesizer Michael Gees, Kuration / Moderation / Klavier Improvisation Dass Organisten improvisieren, ist nichts Besonderes. Dass sie über den gottesdienstlichen Bedarf hinaus Kunstwerke des Augenblicks daraus entstehen lassen können, schon eher. George Warren kann es, besser denn je. Und einmal mehr ist es verblüffend, dass wir klanglich noch immer dieselbe Sprache sprechen, worauf es bei parallel gespielten Tasteninstrumenten durchaus ankommt. Als hätten wir – unserem beträchtlichen Altersunterschied zum Trotz – beim himmlischen Geburtsvorbereitungskurs unter dem gleichen Baum der Erkenntnis gesessen … KOMED ist ein Format zur gemeinschaftlichen Spontanerfindung zeitgenössischer Musik. Im Text, im Geräusch, im Moment erlauschen wir Töne, legen sie unter die Lupe der Aufmerksamkeit (Meditation) und bilden Zusammenhänge. Wir verpflichten uns, für die Dauer etwa einer Stunde etwas miteinander anzufangen, in Beziehung zu bleiben und uns führen zu lassen von der als gemeinsam erkannten Idee. Jedes akustische Ereignis gilt und trägt zum Ganzen bei. Jederzeit darf das Unerwartete eintreten und uns zur Integration herausfordern. Im Idealfall, also gar nicht mal so selten, entdecken wir Musik, auf die niemand von uns allein gekommen wäre. Anwesende erleben sich selbst und einander zunehmend als Mitwirkende: Ohne sie und ihr intentionales Hören wäre nichts erklungen. Denn wer wollte die Gegenwart bezeugen, wenn nicht die, die dabei sind? „Meet the Artists“ im Anschluss an jedes Konzert.
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6. Kammerkonzert:
Unter Freunden

Duisburger Philharmoniker

Alissa Margulis, Violine Katalin Kokas, Violine Anar Bramo, Violine Myeongbin Han, Violine Emanuel Vots, Viola Răzvan Popovici, Viola Per Nyström, Violoncello Benedict Klöckner, Violoncello Diana Kettler, Klavier Studierende der Folkwang Universität der Künste Gustav Mahler: Klavierquartettsatz a-Moll Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 – „Kreutzer-Sonate“ George Enescu: Konzertstück für Viola und Klavier Streichoktett C-Dur op. 7 Alissa Margulis, erfolgreiche Geigerin und Professorin an der Folkwang Universität der Künste, pflegt eine überaus enge Beziehung zu den Duisburger Philharmonikern: Sie spielte bereits als Solistin mit dem Orchester, war Co-Kuratorin des Eigenzeit- Festivals und im Kammermusiktrio mit ihren Geschwistern zu erleben. Für ihr neues Kammermusikprojekt hat sie sich einen illustren Reigen befreundeter Musiker:innen eingeladen, die ebenso wie sie selbst ihr Wissen auch an den musikalischen Nachwuchs weitergeben: Der Opus- Klassik-Preisträger Benedict Klöckner ist zum Beispiel Professor an der École Normale de Musique de Paris, der aus Bukarest stammende Bratscher Răzvan Popovici ist Professor am Königlichen Konservatorium in Antwerpen, und die ungarische Geigerin Katalin Kokas ist Professorin an der Liszt Ferenc Musikakademie in Budapest. In den unterschiedlichsten Besetzungen präsentieren sie erlesene Kammermusik, darunter einen Quartettsatz von Gustav Mahler, das einzige erhaltene kammermusikalische Werk des Sinfonikers, und das monumentale Streichoktett von George Enescu. Dazu spielt Alissa Margulis – unterstützt von Folkwang-Studierenden – die mit allerhand technischen Schwierigkeiten gespickte „Kreutzer-Sonate“ von Ludwig van Beethoven, allerdings nicht im Original, sondern in der Streicherfassung von Carl Hinde. Dieses Konzert ist auch buchbar mit der Familienkarte Konzertführer live um 18:15 Uhr im Tagungs­raum 6 des Kongresszentrums im CityPalais
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8. Philharmonisches Konzert:
Bruckner-Zyklus

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Stefan Blunier, Dirigent Martin Helmchen, Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453 Anton Bruckner: Sinfonie d-Moll – „Nullte“ Bereits in der vergangenen Spielzeit hat Stefan Blunier die 7. Sinfonie von Anton Bruckner dirigiert, eine Art heimlicher Startschuss für einen Bruckner-Zyklus der Duisburger Philharmoniker. Die zweite Etappe gilt nun der frühen Sinfonie d-Moll, die unter dem Namen „Nullte“ bekannt wurde. Denn der oft unsichere Bruckner hat eine große Null auf die Partitur geschrieben – neben weiteren Randnotizen wie „ungiltig“, „verworfen“ und sogar „ganz nichtig“. Dabei blitzt das Genie Bruckners bereits in diesem frühen sinfonischen Gehversuch durch: Gewaltige Steigerungen, massiver Einsatz der Blechbläser, weitgespannte Melodiebögen im langsamen Satz und ein Scherzo, wie es auch in einer der späteren Sinfonien stehen könnte, weisen auf den reifen Spätstil voraus. Ein spannender Blick also in die Komponistenwerkstatt des noch experimentierenden Sinfonikers. Als dramaturgischer roter Faden wird jede Bruckner-Sinfonie im Zyklus mit dem Werk eines anderen österreichischen Tonschöpfers verbunden. In diesem Fall von Wolfang Amadeus Mozart, aus dem, im Gegensatz zum zögerlichen Bruckner, die Ideen nur so heraussprudelten. Mozart gilt außerdem als Schöpfer der Gattung Klavierkonzert – und das technisch anspruchsvolle Konzert Nr. 17 G-Dur ist eins der ersten Werke, mit denen er die neue klassische Gattung etablierte. Mozart-versierter Solist ist der in Duisburg wohlbekannte Martin Helmchen, der bereits mehrere Klavierkonzerte des Salzburger Meisters aufgenommen hat. Konzertführer live um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle
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4. Profile-Konzert:
„Schläft ein Lied in allen Dingen“

Duisburger Philharmoniker

Stephan Dreizehnter, Flöte Anja Schröder, Violoncello Dirk Wedmann, Klavier Rupert J. Seidl, Rezitation Felix Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte (Auswahl) Klaviertrio d-Moll op. 49 Knapp 50 „Lieder ohne Worte“ hat Felix Mendelssohn Bartholdy komponiert, verteilt auf acht Bücher, und hat damit eine romantisch-lyrische Form erfunden, die schon damals schnell ungeheuer beliebt wurde. Voller Poetik erzählen diese kostbaren Miniaturen, die im Original meist für Klavier entstanden sind, Kurzgeschichten ohne Worte. Im Konzert trifft die Poesie der Klangjuwelen Mendelssohn Bartholdys dabei auf die Lyrik von Dichter:innen wie Annette von Droste-Hülshoff, Joseph von Eichendorff, Karoline von Günderrode und Heinrich Heine, deren liedhafte Verse wie Gesang ohne Töne anmuten. So wird der Film- und Theaterschauspieler Rupert J. Seidl beim Rezitieren zum Sänger – und die Musiker:innen erzählen eloquent Geschichten. Einem „Lied ohne Worte“ und einem „Elfenreigen“ begegnen wir außerdem im Klaviertrio d-Moll, das hier in einer vom Komponisten selbst angefertigten Fassung mit Flöte statt Violine erklingt.
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9. Philharmonisches Konzert:
The World’s Wife

Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker Baldur Brönnimann, Dirigent Claire Booth, Sopran Grażyna Bacewicz: Konzert für Streichorchester Brett Dean: „The World’s Wife“ (Deutsche Erstaufführung) Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Knapp 15 Jahre lang spielte Brett Dean Bratsche bei den Berliner Philharmonikern, verließ dann das Spitzenorchester 1999, um sich mehr aufs Komponieren zu konzentrieren – und das mit Erfolg: Vor einigen Jahren schrieb er ein Cellokonzert für Alban Gerhardt, ehemals Artist in Residence der Duisburger Philharmoniker, und im Frühjahr 2026 feierte seine neue Oper „Of One Blood“ ihre Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper in München. Noch neuer ist der Lieder-Zyklus „The World’s Wife“, den die Duisburger Philharmoniker als deutsche Erstaufführung präsentieren, nach der Uraufführung bei den BBC Proms. Die Texte dazu stammen von der zeitgenössischen Dichterin Carol Ann Duffy, darunter der titelgebende Gedichtband „The World’s Wife“. Darin gibt die schottische Lyrikerin den Frauen eine Stimme, die in der Geschichte, der Mythologie, der Literatur meist ein Schattendasein fristen mussten, oft die (manchmal auch fiktiven) Ehefrauen „berühmter“ Männer. So werden etwa Mrs. Darwin oder Mrs. Icarus von Dean mit großer stilistischer Bandbreite – vom Kunstlied über opernhafte Elemente bis hin zu bissigem Kabarett – zum Leben erweckt. Den Vokalpart übernimmt dabei Claire Booth, die auch die Uraufführung gestaltet hat. Eingerahmt wird „The World’s Wife“ vom neoklassizistischen Konzert für Streicher der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz und Robert Schumanns 2. Sinfonie, die von düsteren Seelentönen bis zum energisch auftrumpfenden Finale führt. Konzertführer live um 18:30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle

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