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Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstrasse 1
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Konzerte / Klassik Ensemble Musikfabrik
Do 1.8.2024, 20:00 Uhr
Konzerte / Neue Musik notabu.ensemble neue musik Düsseldorf, Am Oberen Werth 31
Konzerte | Konzert

Konzert für Menschlichkeit

Tonhalle Düsseldorf

Rolando Villazón, Tenor Albrecht Mayer, Oboe Daniel Hope, Violine Charlotte Melkonian, Violoncello Daniel Müller-Schott, Violoncello Kyiv Symphony Orchestra Stephan Frucht, Dirigent Unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier organisiert das DRK-Düsseldorf ein besonderes Event: Das Kyiv Symphony Orchestra und Weltstars wie Rolando Villazón, Daniel Hope, Albrecht Mayer, Daniel Müller-Schott und Charlotte Melkonian spielen unter Leitung von Stephan Frucht Meisterwerke der Klassik – von Mozart über Dvorák bis Bach. Moderator ist „Tagesschau"-Sprecher Constantin Schreiber. Der Erlös kommt dem Ukrainischen Roten Kreuz und der Flüchtlingsarbeit des DRK-Düsseldorf zugute. Veranstalter: Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Düsseldorf e.V.
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Max Bruch

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Sharon Kam, Klarinette Ori Kam, Viola Alexandre Bloch, Dirigent Henri Dutilleux: Métaboles für großes Orchester Max Bruch: Konzert für Klarinette, Viola und Orchester e-moll op. 88 Sergej Rachmaninow: Symphonische Tänze op. 45 Die Symphonischen Tänze sind Rachmaninows bestes Werk – sagt Rachmaninow. Darüber kann man geteilter Meinung sein. In jedem Fall sind sie seine persönlichste und energetischste Orchesterkomposition, von der sich das romantische Träumchen von Bruch durch seine nahezu klassisch objektive Machart deutlich abhebt. Weltklasse-Klarinettistin Sharon Kam beginnt ihre Tonhallen-Residenz zusammen mit ihrem Bruder und Weltklasse-Bratscher Ori.
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Aeolus Preisträgerkonzert

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Katharina Müllner, Dirigentin Bernhard Henrik Crusell: Concertino B-Dur für Fagott und Orchester Carl Nielsen: Konzert für Flöte und Orchester FS 119 Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74 Der Aeolus Wettbewerb ist ein musikalisches Ereignis von Weltrang. Er spielt in der internationalen Liga der Musikwettbewerbe längst ganz vorne mit. Er ist seit über 10 Jahren Mitglied in der „World Federation of International Music Competitions“, zu dem so berühmte Wettbewerbe wie der Chopin Wettbewerb in Warschau, der Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau oder der ARD Wettbewerb in München gehören. Der Wettbewerb gilt als Basis einer Weltkarriere: Ehemalige Preisträger sind heute Soloinstrumentalisten in internationalen Spitzenorchestern und/oder lehren an führenden Musikhochschulen. Komet – Das Programm unserer Gastveranstalter Veranstalter: Sieghardt Rometsch Stiftung
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Geburtstagsgala Adam Fischer

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Adam Fischer, Dirigent Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b Richard Strauss: Don Juan. Tondichtung nach Nikolaus Lenau op. 20 Richard Strauss: Rosenkavalier-Suite Dass sich in 2024 der Todestag von Richard Strauss zum 75. Mal jährt, ist das eine. Das andere, für uns viel wichtigere, ist: Adam Fischer wird 75! Nun hängt das eine mit dem anderen nicht zwingend zusammen, doch Adam Fischer ist zumindest kalendarisch ein Nachfahre von Strauss, kam er doch am 9. September, direkt am Tag nach Strauss’ Tod, auf die Welt. Die Düsseldorfer Symphoniker und die Tonhalle nehmen diese schöne Konstellation gerne zum Anlass, Adam Fischer mit einer Gala zu gratulieren und zugleich Richard Strauss zu gedenken. Der eine dirigiert zwei Werke des anderen und eines von einem, den beide lieb(t)en! Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
Konzerte | Konzert

Lichterfest Schloss Benrath

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Alpesh Chauhan, Dirigent Michael Becker, Moderation Das überregional beliebte Lichterfest lockt jährlich mit zauberhaften Klängen und einem einzigartigen Ambiente in den Benrather Schlosspark. Die Gäste erleben einen unvergesslichen Abend und genießen ein stimmungsvolles Open-Air-Konzert mit den Düsseldorfer Symphonikern, gemütlichen Picknickrunden am Spiegelweiher und atemberaubenden Licht- und Wasserspielen, die auf die musikalischen Meisterwerke abgestimmt sind, während die Schlosskulisse in den schönsten Farben erstrahlt. Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
Konzerte | Konzert

Virtuosen-Varieté - Igudesman & Joo

Tonhalle Düsseldorf

Aleksey Igudesman, Violine Hyung-ki Joo, Klavier Ass-Dur, Music-Comedy Kian Soltani, Violoncello Rony Barrak, Darbouka Hossein Behroozinia, Barbat & Oud Diese Spielzeit ist eine besondere für unser Virtuosen-Varieté, denn in der Saison 2024 | 25 stehen die »Könige der klassischen Musik-Comedy« (Los Angeles Times) seit 20 Jahren gemeinsam auf der Bühne. Seit zwei Jahrzehnten reisen der Geiger Aleksey Igudesman und der Pianist Hyung-ki Joo nun schon durch die Welt und ziehen mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus musikalischem Können, Humor, bahnbrechenden Arrangements und herrlichem Chaos ein Publikum jeden Alters in ihren Bann. Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
Konzerte | Konzert

Attack on Titan - Gordon Hamilton / Düsseldorfer Symphoniker

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Gordon Hamilton, Dirigent Jörg Mohr, Regie Hiroyuki Sawano: Attack on Titan (1. Teil) Gordon Hamilton: Die Welt am Arsch Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 1 f-Moll (1. Satz) Hiroyuki Sawano: Attack on Titan (2. Teil) John Williams: Suite aus »Close Encounters of the third kind« Der Kampf gegen die Menschenfresser! Erlebe einen Abend voller intensiver musikalischer Begegnungen bei der #Ignition mit Gordon Hamilton und den Düsseldorfer Symphonikern. Im Mittelpunkt steht die kraftvolle Musik aus dem Anime »Attack on Titan« von Hiroyuki Sawano, die mit düsteren, dynamischen Klängen eine apokalyptische Welt beschwört. Gordon Hamiltons Werk »Die Welt am Arsch« verwendet Originalzitate von zeitgenössischen Politkern für eine ironische und provokante Musik über heutige Herausforderungen. Ironie war ein Mittel, das schon Dmitri Schostakowitsch kannte, um sich dem diktatorischen Druck seiner Zeit zu entziehen. John Williams hat eine optimistische Antwort darauf. In seiner Suite aus »Close Encounters of the Third Kind« führt Zuhören und Verstehen letztlich zu einem guten Ende. Ein Konzert, das dich nicht nur in die mystischen Welten außerirdischer Begegnungen entführt. Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
Konzerte | Konzert

Pittsburgh Symphony Orchestra

Tonhalle Düsseldorf

Pittsburgh Symphony Orchestra Manfred Honeck, Dirigent Anne-Sophie Mutter, Violine Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll Geniestreich und Spätzünder »Es ist ein Geniestreich, diese Musik ist unsterblich«, schwärmt Anne-Sophie Mutter von Felix Mendelssohns Violinkonzert. Mit dieser Meinung steht die Stargeigerin nicht allein da: Seit seiner Uraufführung begeistert das hinreißende Werk – kein Wunder angesichts der Überfülle an musikalischen Schönheiten, mit denen es aufwartet. Von einem solchen Sensationserfolg konnte Gustav Mahler für seine fünfte Symphonie zunächst nur träumen, dabei zählt auch sie heute zu seinen beliebtesten Symphonien. Veranstalter: Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH
Konzerte | Liederabend

Liedersoireen

Theater Bonn

Roter Teppich, gedimmtes Licht, Getränk und Häppchen auf dem Tisch – Bühne frei für Kunstlied! In der neuen Soirée-Reihe zeigen unsere Ensemblemitglieder ihre Schokoladenseiten. In einzigartiger Salon-Atmosphäre im Foyer des Opernhauses findet ein intimes Zwiegespräch zwischen Künstlerin oder Künstler und Publikum statt. An diesem Abend können Sie ein Überraschungsprogramm von Yannick-Muriel Noah mit Klavierbegleitung erleben.
Konzerte | Konzert

Beethovenfest - hr-Sinfonieorchester & Sitkovetsky Trio

Theater Bonn

hr-Sinfonieorchester | Sitkovetsky Trio: Alexander Sitkovetsky Violine, Isang Enders Violoncello, Qian Wu Klavier | Ivan Repušić Dirigent Ferran Cruixent »Trinity«, Konzert für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester (Uraufführung) | Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Die achte Sinfonie zeigt Dvořák von einer optimistischen, naturverbundenen Seite – so beschreibt Dirigent Ivan Repušić das Werk. Zuvor hebt unser Residenzensemble, das Sitkovetsky Trio, das neue Konzert »Trinity« für drei Solist:innen und Orchester aus der Taufe. Der katalanische Komponist Ferran Cruixent nimmt Beethovens Tripelkonzert als Ausgangspunkt und verarbeitet digitale Technologien. Die Dreiteilung ist als Prinzip auf vielen Ebenen im Werk wirksam: Inspiriert von christlichen und hinduistischen Ideen der Trinität komponiert Cruixent einen dreistufigen Kosmos, den die drei Solisten in drei Sätzen wie als Avatare eines Videospiels durchschreiten. Vom mystisch schwebenden ersten Teil, der für die göttliche Sphäre steht, überführt er das Werk im zweiten Teil in eine nostalgische Klangwelt, die Motive aus Beethovens Tripelkonzert aufgreift. Im letzten Abschnitt findet die Musik in die irdische Realitätsebene: in Cruixents Worten »virtuos, erdig und frenetisch«.
Konzerte | Konzert

Beethovenfest - Deutsches Symphonie-Orchester & Caleb Borick

Theater Bonn

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin | Caleb Borick Klavier | Lionel Bringuier Dirigent Louise Farrenc Konzertouvertüre Nr. 2 Es-Dur op. 24 | Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 | Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Den ersten Preis und drei Sonderpreise heimste der US-Amerikaner Caleb Borick bei der International Telekom Beethoven Competition Bonn im vergangenen Dezember ein. Die Presse bescheinigte ihm ein »glasklares, schnörkelloses Spiel, das zudem geprägt war von einer immensen Leidenschaft«. Leidenschaftlich wird auch sein Auftritt im Opernhaus mit dem hochromantischen zweiten Klavierkonzert von Brahms, dessen elegischer dritter Satz vielleicht den Inbegriff der musikalischen Seele dieses Komponisten darstellt. Mit Lionel Bringuier steht dabei ein weltgewandter Nachwuchsdirigent am Pult des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Er stellt dem Klavierkonzert die energetische Konzertouvertüre der französischen Komponistin Louise Farrenc voran, die vierzig Jahre vor Brahms’ erster Sinfonie entstand. Dieses sinfonische Meisterwerk beschließt einen Abend mit Romantik pur.
Konzerte | Konzert

Beethovenfest - Bamberger Symphoniker & Isabelle Faust

Theater Bonn

Bamberger Symphoniker | Isabelle Faust Violine | Jakub Hrůša Dirigent Bedřich Smetana »Wallensteins Lager« op. 14 | Antonín Dvořák Violinkonzert a-Moll op. 53 | Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 »Der böhmische Klang – wir spüren alle, dass wir ihn haben, und schätzen ihn. Aber niemand im Orchester weiß, was genau das ist. Es ist nicht leicht in Worte zu fassen.« Chefdirigent Jakub Hrůša weiß, dass man das gewisse Etwas seiner Bamberger Symphoniker nicht überanalysieren sollte. Die deutsch-böhmische Identität des Orchesters passt jedenfalls wunderbar zum tschechischen Dirigenten. Eine Traumbesetzung für Antonín Dvořáks Violinkonzert, das Isabelle Faust zum Abschluss ihrer Residenz beim Beethovenfest 2024 interpretiert. Seit den Anfängen ihrer Karriere kehrt sie immer wieder gern zu diesem romantisch-wehmütigen Konzert zurück. Anschließend stellt Hrůša mit seinem Orchester seine Lesart der Fünften Beethovens vor – ein wuchtiges Werk, für das die Bamberger ihre ganze Klanggewalt in die Waagschale werfen können. Konzertmitschnitt durch Deutschlandfunk Kultur
Konzerte | Konzert

Beethovenfest - Eröffnungskonzert

Theater Bonn

MEUTE | Streichquartett des Ensemble Resonanz Kammerakademie Potsdam Klavier: Giorgi Gigashvili | Sprecherin: Luisa Neubauer | Dirigentin: Elim Chan Meute: unplugged Ludwig van Beethoven: 15 Variationen mit Finale alla Fuga Es-Dur op. 35 »Eroica-Variationen« für Klavier solo Luisa Neubauer: »Rede in Es-Dur« mit Ludwig van Beethovens »Cavatina« aus dem Streichquartett Nr. 13 op. 130 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Das traditionelle Eröffnungskonzert des Festivals in der Bonner Oper – so vielfältig wie noch nie, mit spannenden musikalischen Happenings, Blechblas-Techno und natürlich: Beethoven. So vielfältig war das Eröffnungskonzert noch nie: Der Abend bringt Beethovens Klaviermusik, Kammermusik und seine fünfte Sinfonie zusammen. Doch damit nicht genug: Zu Beginn zettelt die Techno-Marching-Band MEUTE eine Meuterei in der Oper an. Die elfköpfige Blechblas-Formation aus Hamburg läutet das Beethovenfest 2024 mit einem akustischen Set ein, bevor Beethovenfest-Fellow Giorgi Gigashvili Beethovens »Eroica-Variationen« für Klavier solo präsentiert. Mit Luisa Neubauer startet Teil zwei des Abends: In einem eindrücklichen Konzertmelodram rezitiert sie einen eigenen Text über die berührende Cavatina aus Beethovens epochalem Streichquartett op. 130. Abschließend bringt die Kammerakademie Potsdam mit Shooting Star Elim Chan am Pult frischen Wind in die Bonner Oper. Beethovens Fünfte klingt in ihrer Lesart so revolutionär wie am Tag der Uraufführung. Parallel treten Kammerakademie Potsdam und MEUTE in umgekehrter Reihenfolge bei freiem Eintritt draußen auf dem Bonner Münsterplatz auf. Ein für alle Menschen offenes Eröffnungskonzert zu einem Beethovenfest, das die Demokratie feiert. Nach dem Konzert laden wir im Foyer der Oper Bonn zum Feiern ein. Musik von Giorgi, Nini & Nikala
Konzerte | Konzert

Beethovenfest - Tan Dun: Beethoven 9

Theater Bonn

Bundesjugendorchester | World Youth Choir | Sopran: Iris Hendrickx | Alt: Jo-Pei Weng | Tenor: Xavier Moreno | Bass: Johannes Schendel | Dirigent: Tan Dun Tan Dun: »Choral Concerto: Nine« Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 Zum 200-jährigen Jubiläum von Beethovens Neunter stellt Dirigent und Komponist Tan Dun der berühmtesten Beethoven-Sinfonie sein neues Auftragswerk »Nine. Ode to Compassion« gegenüber. 7. Mai 1824 im Wiener Kärntnertortheater: Der vollkommen taube Beethoven hebt den Taktstock zur Uraufführung seiner neunten Sinfonie. Ein Tag, der (Musik)Geschichte geschrieben hat. 200 Jahre später feiern junge Musiker:innen aus aller Welt das große Jubiläum mit einer Europatournee – das Abschlusskonzert findet im Beethovenfest als Campus-Projekt 2024 von Deutsche Welle und Beethovenfest Bonn statt. Am Pult steht der chinesische Komponist und Dirigent Tan Dun. Bereits im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 erhielt er den Kompositionsauftrag zu einem sinfonischen Werk, das bei der Tournee endlich uraufgeführt wird. »Nine. Ode to Compassion« huldigt Beethovens Neunter und ihren Idealen von Mitgefühl und Menschlichkeit. Tan Dun lauscht Beethovens Musik in den Klängen unseres modernen Großstadtlebens nach: »Zweihundert Jahre später stehe ich hier in Shanghai und höre dem Herzschlag der Stadt zu, wie die Stadt und die Menschen leben und pulsieren. Für mich klingt hier Beethoven, und ich versuche ihn zu dekodieren, seine Rhythmen.« Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth. Livestream des Konzerts auf www.beethovenfest.de/streams In Kooperation mit der Deutschen Welle | Konzertmitschnitt durch die Deutsche Welle
Konzerte | Klavierkonzert

Beethovenfest - Kit Armstrong & Claire Huangci

Theater Bonn

Klavier: Claire Huangci | Klavier: Kit Armstrong John Adams: »Hallelujah Junction« für zwei Klaviere Sergei Rachmaninow: Suite Nr. 2 C-Dur op. 17 für zwei Klaviere Ludwig van Beethoven: »Marcia funebre« aus der Sinfonie Nr. 3 »Eroica«, Fassung für Klavier zu vier Händen von Franz Ludwig Schubert Percy Grainger: »In a Nutshell«-Suite Kit Armstrong: »Abschied« für zwei Klaviere Beethovens Trauermarsch aus seiner »Eroica« gespielt an zwei Klavieren: Eine eindringliche Version dieser Abschiedsmusik steht im Mittelpunkt des Programms. Nach seinem herausragenden Auftritt im vergangenen Beethovenfest kehrt Kit Armstrong nun mit Duopartnerin und Studienfreundin Claire Huangci zurück. Begegnung und Abschied sind die Motive des Abends an zwei Klavieren. Im Zentrum steht Beethovens Trauermarsch, Begräbnismusik für einen geheimnisvollen Helden – der langsame Satz aus der dritten Sinfonie im Arrangement für zwei Klaviere. Armstrong verarbeitet das Thema in seinem eigenen Duo »Abschied«. John Adams dagegen fängt die pulsierende Energie unzähliger Begegnungen ein, die die Autobahnraststätte »Hallelujah Junction« in Kalifornien charakterisiert. Auch Percy Grainger vertont in der »Nutshell Suite« die Freude beim Wiedersehen auf einem Bahnsteig in der englischen Provinz. Dazu Rachmaninows raffiniert-virtuose Suite mit ihren verschiedenen Charakterstücken – eine spannende Auswahl selten zu hörender Klaviermusik für vier Hände.
Konzerte | Konzert

Beethovenfest - Freitagskonzert

Theater Bonn

Beethoven Orchester Bonn | Iñigo Giner Miranda Konzept | Dirk Kaftan Dirigent Darius Milhaud »La Création du monde«, Ballettmusik op. 81a | Kurt Weill Auszüge aus »Quodlibet« op. 9 | Robert Steidl »Wir versaufen unsrer Oma ihr klein Häuschen«, arr. von Iñigo Giner Miranda | Germaine Tailleferre Auszüge aus »Le Marchand d’oiseaux« | Otto Reutter »Es geht vorwärts« | Béla Bartók Auszüge aus »Tanz-Suite« Sz 77 | Dmitri Schostakowitsch Auszüge aus Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 | mit dokumentarischem Material aus der Zeit Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10 Wie klang Europa vor hundert Jahren? Das Beethoven Orchester Bonn geht zusammen mit Konzertgestalter und Beethovenfest-Fellow 2023 Iñigo Giner Miranda auf Entdeckungsreise – nicht nur musikalisch, sondern auch in Archiven und Zeitungen. Brüchige Demokratien, politische und kulturelle Revolutionen, Weltkriegsschock und Neubeginn: Eine brodelnde Zeit mit frappierenden Parallelen zur Gegenwart, die in der Collage aus Zeitdokumenten und Klang wieder lebendig wird. In der zweiten Konzerthälfte präsentiert Chefdirigent Dirk Kaftan mit seinem Orchester die erste Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Der 18-jährige Komponist vollendete sie 1925 als Abschlussarbeit seines Kompositionsstudiums in St. Petersburg – ein Jahrhunderttalent stellt sich darin der Welt vor. Man hört bereits seine unverwechselbare Tonsprache zwischen Ernst und Sarkasmus. Die Sinfonie entwickelt die musikalische Moderne auf geniale Weise weiter – und atmet die tatendurstige Aufbruchsstimmung in der jungen Sowjetunion. Konzertmitschnitt durch den WDR
Konzerte | Klavierkonzert

Beethovenfest - Martin Helmchen (Klavier)

Theater Bonn

Franz Schubert Klaviersonate a-Moll D 537 | Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27/2 »Mondschein-Sonate« | Sofia Gubaidulina Chaconne | Franz Schubert Klaviersonate D-Dur D 850 Martin Helmchen ist Kammermusiker aus Leidenschaft – vielleicht klingt sein Spiel deswegen so sprechend, so dialogisch. Bekannt ist er für seine Beethoven-Interpretationen, zum Beispiel für die Gesamteinspielung von Beethovens Violinsonaten mit dem Geiger Frank-Peter Zimmermann. Mit einem durchdachten Solo-Recital ist er erstmals beim Beethovenfest Bonn zu Gast. Die Klammer bilden zwei Schubert-Sonaten: eine tragisch-leidenschaftliche Eröffnung in a-Moll und ein brillantes, freudiges Finale in D-Dur. Dazwischen Beethovens berühmte »Mondschein-Sonate« und die existentialistischen Klänge Gubaidulinas: Vier Akte eines musikalischen Dramas auf Tasten.
Konzerte | Konzert

Kehrauskonzert

Theater Bonn

Solo: Anna Princeva Giorgos Kanaris Pavel Kudinov Yannick-Muriel Noah Anastasiya Taratorkina Christopher Jähnig Dshamilja Kaiser Martin Tzonev Chor: Chor des Theater Bonn Orchester: Beethoven Orchester Bonn
Konzerte | Konzert

Música Mestiza

Theater Bonn

Mit: Claudia Hernández, Sopran | Lupe Larzabal, Alt & kleine Perkussion | Gabriel Incertis Jarillo, Tenor & Gitarre | Enrique Vargas, Bass & kleine Perkussion | Cecilia Pahl, Mezzosopran & Blockflöte | Judith Incertis, Sprecherin & Sopran | Carlos Gabriel Klein, Gitarre & Charango | Rody Cáceres, Perkussion Außerdem dabei: 4 Mitglieder des Latin Orchestra of Europe mit 2 Violinen, 1 Traverso & 1 Cello. Die Mitglieder des Vocalensembles ClarOscuro, die alle aus verschiedenen Ländern kommen und unterschiedliche musikalische Ausbildungen im Gepäck haben, wurden durch die Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren zusammengeführt. Sie haben die gleiche Muttersprache – Spanisch – und entstammen ähnlichen soziokulturellen Kontexten mit den dazugehörigen Denk- und Handelsweisen, sodass sie ähnliche Erfahrungen beim Ankommen im deutschen Alltag sammelten. Diese Erfahrungen waren immer wieder Ausgangspunkt für Gespräche und Diskussionen, aus denen sich schließlich das Thema des ersten Programms der Gruppe herauskristallisierte: »Música mestiza – Begegnung der alten und neuen Welt«, wobei es sich hier um die Mischung der Musik der ursprünglichen lateinamerikanischen Bevölkerung mit der Musik der spanischen und portugiesischen Einwanderer beziehungsweise Eroberer handelt. Das Konzert beginnt mit dem »Renacimiento« (wörtlich übersetzt »Wiedergeburt«). Damit ist der Moment gemeint, in dem die ersten Anzeichen eines kulturellen Austausches in den Werken spanischer Komponisten erkennbar wurde. In den darauffolgenden 200 Jahren, besonders in der Zeit des Barocks, wurden in der »neuen Welt« viele Stücke komponiert. Komponisten wie Gaspar Fernándes (Mexiko 1566–1629), Juan de Tomás de Torrejón y Velasco (Perú 1644–1728) oder Juan García de Zéspedes (Kuba 1619–1678) hinterließen ein großes Repertoire an Werken, in denen rhythmische und musikalische Einflüsse aller drei Kontinente – Amerika, Afrika und Europa – miteinander verwoben sind. Die ausgewählten Stücke aus dieser Zeit zeigen diese erste Verwehung sehr deutlich. Im weiteren Verlauf des Programms erklingen immer mehr Lieder aus aktuellem volkstümlichem Repertoire, in denen deutlich wird, welch großen Einfluss diese ersten musikalischen Werke auf die Musik haben, die wir heute als lateinamerikanische Klänge empfinden. Die frühen Werke sind eindeutig das Fundament dieser Musik. Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung auf der Werkstattbühne im Opernhaus (Eingang Rheingasse) stattfindet.
Konzerte | Konzert

Alle Menschen

Theater Bonn

Sebastian Kohlhepp (Tenor) Christina Landshamer (Sopran) Charlotte Quadt (Alt) Tobias Schabel (Bariton) WDR Rundfunkchor | Einstudierung: Nicolas Fink Opernchor des Theater Bonn | Einstudierung: Marco Medved Beethoven Orchester Bonn Dirigent: Dirk Kaftan Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven (1770-1827) Im Gespräch: Matthias Brandt 200 Jahre B9: Was ist das für ein Werk, das nicht nur die Musikgeschichte verändert hat? Über das schon alles gesagt ist, wie man glauben könnte? Und genau hier liegt ein Fehler: Denn Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll hat in jeder Zeit ein neues Gesicht, hält jeder Gesellschaft einen neuen Spiegel vor. Beethoven war selber der Meinung, dass das Wort der sinfonischen Musik eine neue Ebene hinzufügt – eine sinnstiftende Ebene, müsste man hinzufügen. Sonst hätte er nicht, nachdem er drei Sätze lang musikalisch Welten konstruiert, zertrümmert und Luftschlösser gebaut hat, im vierten Satz der Neunten Text einbezogen: »Alle Menschen werden Brüder!« Das klingt schon fast wie das Grundgesetz einer neuen Weltordnung. Wunschtraum, Utopie? Immerhin fanden einige in der Politik tätige Menschen das Beethovensche Finale so stark, dass sie sein Hauptthema als Hymne für Europa wählten. Wohlgemerkt: Nur das Thema an sich, ohne Text. Dennoch scheinen die Inhalte des Stückes so stark zu sein, dass sie sich auch ohne Text transportieren – oder? Es lohnt sich also doch noch, über Text und Nicht-Text, über Musik und Inhalt von Beethovens »Neunter« ein paar Worte zu verlieren. Wir bringen in unserem Konzert Im Spiegel zwei Jubiläen zusammen: Neben der größten aller Sinfonien hat auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Mai 2024 Geburtstag gefeiert. Und 75 Jahre ist schließlich auch ein Alter! Wir fragen uns, wie Beethovens Ideen und die der Gründerväter und –Mütter der Bundesrepublik gealtert sind. Wie sie heute dastehen. Und was sie miteinander zu tun haben…

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