Aufführungen
| Tanz
Aufführungen
| Tanz
Vollmond
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Marion Cito, Daphnis Kokkinos, Robert Sturm Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Musik: Amon Tobin, René Aubry, Nenad Jelic, Magyar Posse, Leftfield, Jun Miyake, Cat Power, The Alexander Balanescu Quartett, Tom Waits, u. a. Uraufführung: 11. Mai 2006, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 20min, eine Pause
Aufführungen
| Tanz
Masurca Fogo
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Masurca Fogo entstand 1998 in Koproduktion mit der EXPO 98 in Lissabon und dem Goethe-Institut Lissabon. Die Neueinstudierung des Stücks wurde Anfang 2026 im Opernhaus Wuppertal mit großem Publikumserfolg gezeigt. Im Juli 2026 ist Masurca Fogo zudem im Rahmen des Tbilisi Ballet Festival in Georgien zu erleben. Für die kommende Vorstellungsserie im Oktober 2026 wird das Werk erneut unter der Probenleitung von Azusa Seyama-Prioville, Rainer Behr und Robert Sturm einstudiert. Rainer Behr gehörte bereits zur Besetzung der Uraufführung und war gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Originalbesetzung an der Weitergabe des Stücks beteiligt. Die kontinuierliche Pflege des Repertoires ermöglicht es, die choreografische und szenische Sprache von Pina Bausch lebendig zu erhalten und für neue Generationen von Tänzer*innen und Zuschauer*innen erfahrbar zu machen. Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zeigt Masurca Fogo im Oktober 2026 im Opernhaus Wuppertal. Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Irene Martinez-Rios, Jan Minařík, Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Andreas Eisenschneider, Matthias Burkert Musik: Amália Rodrigues, Nicolette, The Alexander Balanescu Quartett, Ben Webster, Lisa Ekdahl, Duke Ellington, Leon Parker, Mecca Bodega, Vince Guaraldi, Tupi Nago, Marcos Suzano, Baden Powell, Radamés Gnattali, Gidon Kremer, Rui Junior, Alfredo Marceneiro, u. a. In Koproduktion mit EXPO 98 Lissabon und Goethe-Institut Lissabon Uraufführung: 4. Apr 1998, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 30min, eine Pause Preise: 35€/7,50€, 45€/10€, 55€/15€
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| Tanz
Moving with Pina
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Konzeption und Aufführung: Cristiana Morganti Produktion: il Funaro - Pistoia Italien Dauer: 1h 20min, ohne Pause
Aufführungen
| Tanz
"…como el musguito en la piedra, ay si, si, si…"
"…como el musguito en la piedra, ay si, si, si…"
(Wie das Moos auf dem Stein)
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Neueinstudierung In Koproduktion mit Festival International de Teatro Santiago a Mil in Chile und mit Unterstützung des Goethe-Institut Chile In Zusammenarbeit mit Andres Neumann International Preise: 35€/7,50€, 45€/10€, 55€/15€
Aufführungen
| Aufführung
Loriot: Szenen einer Ehe
Tonhalle Düsseldorf
Senta Berger, Spiel Friedrich von Thun, Spiel „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen…“ – und müssen doch täglich miteinander auskommen. Wenn bereits morgens das Frühstücksei zu lang gekocht hat und abends die Meinungen über die Feierabendgestaltung auseinandergehen, wird es kritisch. Genau dies hat Loriot in seinen legendären, 1983 veröffentlichten Szenen einer Ehe auf den Punkt gebracht. Sein Gespür für das Zwischenmenschliche und die Komik der alltäglichen Kommunikation zeigen Loriot als einen scharfsinnigen Kenner der nur allzu menschlichen Komödien. Als Hommage an den humoristischen Großmeister finden sich mit Senta Berger und Friedrich von Thun zwei Bühnen- und Filmgrößen zusammen, um diesen Szenen Leben und Lachen einzuhauchen. Gemeinsam und gegeneinander kämpfen sie mit Stolpersteinen, die einem der Alltag in den Weg legt, und natürlich mit den unüberwindbaren Tücken der Paarbeziehung. Denn wie sagte noch Loriot? „Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“ Veranstalter: MünchenMusik GmbH & Co. KG
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| Comedy
Atze Schröder
Tonhalle Düsseldorf
Atze Schröder, die liebende Legende, will seinen Fans diesmal etwas zurückzugeben: das Echte, das Vertraute, das schönste Gefühl der Welt. Denn wir tippen, wischen, liken – aber wissen kaum noch, wie eine echte Berührung geht. Wir haben alle Tools, um verbunden zu sein – aber niemand hebt mehr ab, wenn’s klingelt. Wir sind alle dauer-online – aber innerlich auf Flugmodus. Wir leben zwischen Selbstoptimierung und digitalen Dauerbrennern, in Beziehungen mit gemeinsamem WLAN-Passwort, aber ohne stabile Verbindung. Die Welt dreht durch, aber Hauptsache, die Zahnbürste des Partners steht im richtigen Becher. Willkommen im Liebesleben 2026! Veranstalter: MTS Live GmbH I Münsteraner Tournee Service
Aufführungen
| Aufführung
Ferdinand von Schirach
Tonhalle Düsseldorf
Ferdinand von Schirach, Spiel Ab Herbst 2026 geht Ferdinand von Schirach mit seinem neuen Programm „Der stille Freund“ auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Es erzählt von den Triumphen des Menschen und seinem Scheitern. Von Freundschaft, Hoffnung, der griechischen Stoa und dem Tod. Das Programm wird dabei eine ganz eigenständige Form haben, angelehnt an das gleichnamige Buch. Es wird aber so nur auf der Bühne zu erleben sein. Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, die Financial Times mit Raymond Carver, und der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Seine Bücher wurden vielfach verfilmt und zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Seine Theaterstücke Terror und Gott zählen weltweit zu den erfolgreichsten und meistdiskutierten Dramen der Gegenwart. Veranstalter: MSK Events GmbH
Aufführungen
| Comedy
Tahsim Durgun
Tonhalle Düsseldorf
Eine Reise durch den Wahnsinn des Alltags zwischen zwei Kulturen: In der von seinem gleichnamigen Buch inspirierten Show erzählt Tahsim Durgun mit zynischem Humor und einem Hauch Selbstironie von den kleinen und großen Absurditäten seines Lebens. Der Comedian, Autor und Grimme-Online-Preisträger begeistert auf seinen Social-Media-Kanälen über eine Million Follower. Seine Themen sind so vielfältig wie sein Publikum: Rassismus, Identität, Migration und das ewige Gefühl, zwischen den Stühlen zu sitzen. Veranstalter: 190a GmbH
Aufführungen
| Tanz
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Tanztheater Wuppertal Pina Bausch + Terrain Boris Charmatz Im Revolutionsjahr 1968 beginnt die Tänzerin und Choreographin Pina Bausch (1940-2009) eigene Stücke zu entwickeln. Als sie 1973 als Direktorin nach Wuppertal kommt, benennt sie das Wuppertaler Ballett um in „Tanztheater“. Ihre Idee, Tanz und Theater zu verbinden, revolutioniert den Tanz und macht sie zur Ikone eines neuen Ausdruckstils. Für ihr Werk wird sie mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Repertoire der Compagnie ist weltweit bekannt, ihre Stücke werden bis heute auf Tourneen in der ganzen Welt gezeigt. Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch hat Tanzgeschichte geschrieben. Im Jahr 2023 feierte es sein 50-jähriges Bestehen. Im August 2022 übernahm der französische Tänzer und Choreograph Boris Charmatz (*1973) die künstlerische Leitung des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Mit seiner Intendanz in Wuppertal schlägt er ein neues Kapitel auf, indem er an die Spitze einer Compagnie tritt, die für den Personalstil Pina Bauschs steht und den Namen der Künstlerin weiterhin im Titel führt. Diese besondere Hybridsituation ermöglicht ihm, die vielfältigen Aspekte seines Schaffens zusammenzuführen: Seinen kreativen Umgang mit dem Tanzerbe der Moderne und Postmoderne, seinen Glauben an die Kraft von Kollektiven und seine Überlegungen zum Körper als Medium der Erinnerung.
Aufführungen
| Schauspiel
Zwillingswelten. Über simulierte Realität
Schauspiel Köln
Eine Lecture Performance über digitale Doubles, Experimente, Orakelmaschinen, Trainingsgeräte – und Zweifel an der Realität. Leben wir in einer Simulation? Wo ließe sich diese Frage besser beantworten als im Theater! Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin
Aufführungen
| Film
cineMAKK - Filmvorführungen im Museum
MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln
Unsere Filmvorführungen findem an jedem 1. Donnerstag im Monat außer feiertags (Langer Donnerstag/KölnTag) im Overstolzensaal des Museums statt. Das Museum ist dann von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Ausstellungen ist für Kölner*innen ganztägig frei und für Nicht-Kölner*innen ab 17 Uhr ermäßigt (außer an Feiertagen). Das Kinoprogramm und die Filmvorführungen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln. Das Programm ist zu finden unter: makk.de/besuchen/weitere-angebote/cinemakk-filmvorfuehrungen Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen.
Aufführungen
| Komödie
Zoff em Grandhotel – Ein Diva kütt selden allein
Kumede - Das kölsche Kult-Theater
Premiere: 8.5.2026 / Aufführungen bis 14.6.2026 Die Kumede präsentiert ihr neues Stück „Zoff em Grandhotel - Ein Diva kütt selden allein“. Die Kumede ist wieder da! Das kölsche Kult-Ensemble setzt ab Mai zum nächsten Streich an – voller Witz, Herz und bestem kölschem Humor! Es wird glamourös in der Volksbühne am Rudolfplatz, dem legendären, ehemaligen Millowitsch Theater. Köln 2026: Im prunkvollen Luxus Grandhotel Excelsior soll eine große Benefiz-Gala stattfinden – mit den beiden berühmtesten Bühnenstars unserer Zeit: der weltberühmten Sängerin Rose Mayfield (geb. Rosi „Röschen“ Merthen aus Köln-Weidenpesch) und der Schauspiel-Diva Bernadette Davis (geb. Billa Dahmen aus Köln-Merkenich) Einst waren Sie beste Freundinnen, gingen gemeinsam nach New York und starteten dort Traumkarrieren. Doch aus früherer Zuneigung wurde rasante Rivalität: Ihre legendären Streitigkeiten, bei denen lautstark die Fetzen fliegen, füllen regelmäßig die Klatschpresse. Ein Aufeinandertreffen dieser beiden Diven? Unvorstellbar. Doch Hoteldirektor Wupperfeld ist überzeugt: In einem Luxus-Hotel wie dem Excelsior lässt sich das problemlos vermeiden. Der Ablauf der Gala ist perfekt geplant – bis ein folgenschweres Missverständnis alles über den Haufen wirft und die Situation völlig außer Kontrolle gerät: Türen schlagen, Egos explodieren – und der charmante Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Zwei Diven, ein Hotel und jede Menge Chaos – beste Unterhaltung garantiert! Und das alles in schönstem Kölsch! Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse der Volksbühne, sowie online (koelnticket.de/kumede-buchung) und telefonisch 0221-2801 bei Kölnticket.
Aufführungen
| Schauspiel
Hundert
Schauspiel Köln
Uraufführung: 30.5.2026 Was bedeutet es, ein ganzes Leben zu leben? Zu wachsen und zu gedeihen, konstant älter zu werden und schließlich zu sterben? Autorin Heike Faller hat in ihrem umjubelten Buch HUNDERT einen berührenden Weg gewählt, davon zu erzählen. 100 Lebensjahre – reduced to the max. Ein tiefgreifendes Ereignis pro Lebensjahr, pointiert formuliert und durch warmherzige Illustrationen von Valerio Vidali bebildert: das erste Lächeln, die ersten Zweifel, die ersten Anpassungen, die ersten Wände, vor die man rennt, der erste Herzschmerz! Ihre Sätze und Bilder sind Einladungen an jede Altersstufe zum Nachdenken, einsam oder gemeinsam, über die ganz großen Fragen menschlicher Existenz. Im Dialog mit neunzehn Menschen zwischen sechs und hundert Jahren aus der Kölner Stadtgesellschaft lässt sich Regisseur David Vogel durch die Anregungen in HUNDERT inspirieren: zu einem Theaterabend, der die Generationen miteinander ins Gespräch bringt – über all das, was uns das Leben lebenswert und beängstigend macht, über die Abgründe und die Träume, das Leichte und das Schwere, das Todtraurige und das überraschend Wundervolle. Das Stadtensemble am Schauspiel Köln besteht aus Expertinnen des Alltags. Es findet sich jede Spielzeit neu, in immer neuen Besetzungen, und entwickelt pro Jahr eine eigene Inszenierung zusammen. Regie: David Vogel Bühne: Anna Lachnit Kostüm: Julia Misiorny Komposition und Live-Musik: Annie Bloch Choreografie: Nina Mackenthun Lightdesign: Michael Frank Ton: Jakob Heisters Dramaturgie: Lidia Polito
Aufführungen
| Schauspiel
Berlin Alexanderplatz
Schauspiel Köln
Leben! Das will Franz Biberkopf. Orientierungslos taumelt er durch eine Metropole, die ihn verschlingt. Zwischen Kneipengelagen und Stadtstreifzügen träumt der Gewalttaten an Frauen begehende Biberkopf von Dominanz, von Selbstermächtigung und vom großen Geschäft. Er gerät in sexuelle Abenteuer, Kleinkriminalität und in eine diabolische Abhängigkeit zum Ganoven Reinhold. Machtkämpfe, Selbstüberschätzung und Gewalt kosten ihn seinen rechten Arm – und schließlich seiner Geliebten Mieze das Leben. Durch expressive Sprache und Montagen von Werbeslogans bis Bibelzitaten schafft Alfred Döblin mit seinem Großstadtroman BERLIN ALEXANDERPLATZ eine literarische Entsprechung für eine immer komplexer werdende Welt. Die Überforderung des Menschen in Zeiten des Umbruchs und ständiger Reizüberflutung wird auf dem Schauplatz der Metropole Berlin spürbar. Die Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer erweitert den dauerrauschenden Stadtraum um die heutige Weltmetropole der Datenverkehrsströme: die digitale Netzwelt. Auch in diesem Kosmos hat ein patriarchales, menschenfeindliches, misogynes Klima Hochkonjunktur. Und auch hier ist es Franz Biberkopf nicht möglich, die zahllosen Bausteine seiner Wahrnehmung in sinnhafte Weltbilder und Handlungen umzuwandeln. Trunken von Größenwahn, Selbstmitleid und dem Glitzern der Stadt, trotzt Franz Biberkopf jedem seiner Abstürze mit schnoddrigen Posen, mit den immer gleichen toxischen Verhaltensmustern – bis ihm der Tod schließlich die Augen öffnet. Regie: Hermann Schmidt-Rahmer Bühne: Pia Maria Mackert Kostüm: Michael Sieberock-Serafimowitsch Videoart: Mario Simon Lightdesign: Jürgen Kapitein Ton: Frank-Keno Mustroph Dramaturgie: Wiebke Rüter „Ihr sagt uns, wann wir uns setzen und wann wir stehen sollen. Ihr sagt uns, wann wir uns bewegen und wann wir mal kurz stillhalten sollen. Ihr sagt uns, wann wir vom Tisch aufstehen dürfen. Ihr bringt uns bei, bitte zu sagen. Und ihr bringt uns bei, danke zu sagen. Ihr bringt uns bei, wie man nett und sauber aussieht. Ihr erklärt uns, dass es böse Menschen gibt auf der Welt. Dass es Monster nicht in echt gibt. Dass Worte nichts als Worte sind.“ THAT NIGHT FOLLOWS DAY stellt die Welt auf den Kopf: Ein Chor von Kindern zwischen 8 und 14 Jahren wird zum Hauptdarsteller. Sie sind erst kürzlich ins Leben geworfen worden, und sofort finden sie dort Regeln und Werte vor. Die Kinder aber drehen den Spieß um. Sie verkehren Aussagen ins Gegenteil, verwerfen sie, formulieren neu. Und je länger man diesem Wertekanon mit umgekehrtem Absender zuhört, desto hörbarer betritt ein unausgesprochenes „Warum?“ die Bühne: Die Infragestellung dessen, was ist – und genauso gut auch anders sein könnte! Zutiefst berührend und außergewöhnlich komisch. THAT NIGHT FOLLOWS DAY wurde erstmals 2007 von Victoria Deluxe im belgischen Gent produziert und seitdem in vielen Ländern und Sprachen aufgeführt. Für die Köln-Premiere wird der Text für eine Gruppe Kölner Kinder aktualisiert. Tim Etchells ist ein international renommierter Autor, Regisseur und Künstler. Besonders bekannt wurde er als Leiter der Performance-Gruppe Forced Entertainment. Regie Tim Etchells Bühne Richard Lowdon Regie-Mitarbeit Dana Khamis Sounddesign Tim Etchells Lightdesign Jan Steinfatt und Nigel Edwards Ton Julia Spang Dramaturgie Viola Köster 2 h 0 min, keine Pause
Aufführungen
| Performance
Downtown Paradise
Schauspiel Köln
Das Bimmeln der Bahn am Neumarkt. Der Geruch von Currywurst und Nagelstudio. Shopping, Sightseeing, Selfies. Kölns Innenstadt voller Erwartungen und Widersprüche: Wie du dich kleidest. Wie du sprichst. Wie du dich bewegst. Wer dazugehört. Und wer nicht. Ein Blick, der nicht erwidert wird. Schlafplätze unter Vordächern. Welche Geschichten verbergen sich an einem Ort, an dem täglich so viele Menschen vorbeigehen, verweilen, leben oder von dem sie vertrieben werden? Zwischen Schaufenstern und Beton wächst DOWNTOWN PARADISE – Der Stadtraum wird zur Bühne. Der Jugendklub POLYLUX erforscht, wie Wahrnehmung, Mitgefühl und Verantwortung im öffentlichen Raum verhandelt werden – dort, wo Nähe und Distanz ineinander übergehen, wo Stillstand und Bewegung sich begegnen, wo Sichtbarkeit zur Frage wird. Inspiriert vom Alltag der Kölner Innenstadt lädt POLYLUX dazu ein, den öffentlichen Raum neu zu erzählen. Ein Blick auf das, was sonst verborgen bleibt. Ein Zuhören zwischen den Geräuschen. Ein Versuch, die Stadt zu fühlen, bevor man sie versteht. Mit Texten und Szenen von Julia Dittes, Burak Şengüler und Ronja Simon. Regie: Judith Niggehoff Dramaturgie: Burak Şengüler Bühne: Selina Schwaiger Kostüm: Lea Vrebac Sounddesign: Lina Rohde 1 h 30 min Die Performance beginnt in der Glockengasse 37-39. Schulgruppen zahlen pro Person 7, - EUR, bitte wenden Sie sich an gruppen@buehnen.koeln
Aufführungen
| Schauspiel
¿Qué Pasa En la Mancha?
Schauspiel Köln
Uraufführung: 9.5.2026 La Mancha. Die größte Ebene Spaniens. Ein flaches Plateau. Unendlich. Keine Berge. Keine Täler. Ein paar dämliche Windmühlen … ansonsten – nichts. Nada. Zu viel Nichts, als dass man es ertragen könnte. Die Angst vor der Leere. El horror del vacío. Diese Angst macht aus einem Menschen Don Quijote. Einer, der einen Sinn aus der Welt pressen will wie Saft aus einer Orange. Und aus seinem Gegenüber. Don Quijote – der Geistreiche – muss aus Nichts Etwas machen. Egal wie. Auf der Suche nach einem Gefühl. Liebeskummer beispielsweise. Abgrundtiefer Seelenschmerz. Schonmal besser als gar nichts. Na dann ¡Cuando se quiere, se puede! In Bastian Reibers Theater geht es um das Risiko zur größten Behauptung, um damit die größte Erwartung zu schüren – und diese dann nicht (und deshalb umso mehr!) zu erfüllen. ¿QUÉ PASA EN LA MANCHA? ist ein Ritt durch die spanische Steppe mitten hinein in den fantastischen Geist des einzigartigen Hidalgos Don Quijote. Mut zum absoluten Theater. Das ultimative Spiel um des Spielens willen – immer am Abgrund zum Nichts. Regie: Bastian Reiber Bühne: Marina Stefan Kostüm: Anna Klaine Komposition und Live-Musik: Ingo Günther Lightdesign: Juergen Kapitein Dramaturgie: Lennart Göbel
Aufführungen
| Schauspiel
Krieg und Frieden
Schauspiel Köln
KRIEG UND FRIEDEN heißt der neue investigative Bühnenessay von Calle Fuhr, der in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Medienhaus CORRECTIV entstanden ist. Auf Basis journalistischer Recherchen erzählt der Abend vom Aufstieg Wladimir Putins, von den autoritären Entwicklungen der letzten 25 Jahre in Russland und vom Krieg gegen die Ukraine. Gleichzeitig richtet Fuhr den Blick nach Deutschland: auf die Energiepolitik der vergangenen Jahrzehnte, die Abhängigkeit von russischem Gas und die daraus resultierte Versorgungskrise. Auch rücken die gegenwärtigen Aufrüstungsmaßnahmen, die immensen Staatsausgaben für Verteidigung und die Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht in den Fokus. KRIEG UND FRIEDEN zeigt, wie geopolitische Entscheidungen unseren Alltag verändern – und stellt die Frage, wie Deutschland seine Verteidigungsfähigkeit und sicherheitspolitische Zukunft definiert. Hausregisseur Calle Fuhr nimmt das Publikum in diesem Monolog mit auf eine intensive Reise durch politische Entscheidungsprozesse, mediale Erzählungen und persönliche Schicksale. Dabei stößt er auf Fakten, Geschichten und Widersprüche unserer Zeit von Nordstream bis Rheinmetall. Regie: Calle Fuhr Bühne: Calle Fuhr Kostüme: Mona Ulrich Videoart: Max Hammel Dramaturgie: Lennart Göbel Mit: Calle Fuhr 1 h 40 min, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Wörter sind böse
Schauspiel Köln
„Die Geschichtenerzähler machen weiter, die Autoindustrie macht weiter, die Arbeiter machen weiter, die Regierungen machen weiter, die Rock’n’Roll- Sänger machen weiter, die Preise machen weiter, das Papier macht weiter, die Tiere und Bäume machen weiter, Tag und Nacht macht weiter, der Mond geht auf, die Sonne geht auf, die Augen gehen auf, Türen gehen auf, der Mund geht auf, man spricht.” Und es spricht: Rolf Dieter Brinkmann! Enfant terrible des bundesdeutschen Literaturbetriebs, überfahren von rechts als er nach links sah. Was als Nachdenken über das eigene Leben beginnt, wird bald zum wütenden Flanieren eines jungen Mannes durch die Straßen Kölns: den westdeutschen Nachkriegsmuff im Visier, bewaffnet mit einem Tonbandgerät. Sein steter Begleiter ist sein eigenwilliger poetischer Geist. In ausufernden Hasskaskaden hält Brinkmann die Schrecklichkeit der Welt, der Stadt, der Straße mit einem teuflischen Lachen fest – in kantiger Schönheit. DIE WÖRTER SIND BÖSE ist der Titel eines WDR-Hörspiels von 1974, geschrieben, gesprochen und geschnitten von Brinkmann selbst. Regisseur und Bühnenbildner Wolfgang Menardi bringt diesen atemlosen Marsch durch das Köln der 70er Jahre auf die Bühne, bereichert durch Gedichte aus dem Werk Brinkmanns. Ein unbarmherziger Blick auf die Stadt Köln, voller Humor und gut versteckter Schönheit zwischen Betonbau und Fliesenboden. Regie: Wolfgang Menardi Bühne: Wolfgang Menardi Kostüm: Jelena Miletić Komposition und Sounddesign: Matteo Haitzmann Choreografie: Mason Manning Videoart: Jan Isaak Voges Ton: Jakob Heisters Dramaturgie: Lennart Göbel 1 h 30 min, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel