Aufführungen
| Tanz
Aufführungen
| Tanz
Vollmond
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Marion Cito, Daphnis Kokkinos, Robert Sturm Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Musik: Amon Tobin, René Aubry, Nenad Jelic, Magyar Posse, Leftfield, Jun Miyake, Cat Power, The Alexander Balanescu Quartett, Tom Waits, u. a. Uraufführung: 11. Mai 2006, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 20min, eine Pause
Aufführungen
| Tanz
Der Fensterputzer
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Neueinstudierung Tickets: 20.11.2026
Aufführungen
| Tanz
Masurca Fogo
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Choreografie / Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Irene Martinez-Rios, Jan Minařík, Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Andreas Eisenschneider, Matthias Burkert Musik: Amália Rodrigues, Nicolette, The Alexander Balanescu Quartett, Ben Webster, Lisa Ekdahl, Duke Ellington, Leon Parker, Mecca Bodega, Vince Guaraldi, Tupi Nago, Marcos Suzano, Baden Powell, Radamés Gnattali, Gidon Kremer, Rui Junior, Alfredo Marceneiro, u. a. In Koproduktion mit EXPO 98 Lissabon und Goethe-Institut Lissabon Uraufführung: 4. Apr 1998, Schauspielhaus Wuppertal Dauer: 2h 30min, eine Pause Tickets: 03.07.2026
Aufführungen
| Tanz
"…como el musguito en la piedra, ay si, si, si…"
"…como el musguito en la piedra, ay si, si, si…"
(Wie das Moos auf dem Stein)
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Neueinstudierung September 2026: 18., 19., 20., 22., 23., 25., 26., 27.
Aufführungen
| Tanz
Moving with Pina
TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH
Aufführungen
| Schauspiel
Zwillingswelten. Über simulierte Realität
Schauspiel Köln
Eine Lecture Performance über digitale Doubles, Experimente, Orakelmaschinen, Trainingsgeräte – und Zweifel an der Realität. Leben wir in einer Simulation? Wo ließe sich diese Frage besser beantworten als im Theater! Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin
Aufführungen
| Film
cineMAKK - Filmvorführungen im Museum
MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln
Unsere Filmvorführungen findem an jedem 1. Donnerstag im Monat außer feiertags (Langer Donnerstag/KölnTag) im Overstolzensaal des Museums statt. Das Museum ist dann von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Ausstellungen ist für Kölner*innen ganztägig frei und für Nicht-Kölner*innen ab 17 Uhr ermäßigt (außer an Feiertagen). Das Kinoprogramm und die Filmvorführungen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Kino Gesellschaft Köln. Das Programm ist zu finden unter: makk.de/besuchen/weitere-angebote/cinemakk-filmvorfuehrungen Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen.
Aufführungen
| Komödie
Zoff em Grandhotel – Ein Diva kütt selden allein
Kumede - Das kölsche Kult-Theater
Premiere: 8.5.2026 / Aufführungen bis 14.6.2026 Die Kumede präsentiert ihr neues Stück „Zoff em Grandhotel - Ein Diva kütt selden allein“. Die Kumede ist wieder da! Das kölsche Kult-Ensemble setzt ab Mai zum nächsten Streich an – voller Witz, Herz und bestem kölschem Humor! Es wird glamourös in der Volksbühne am Rudolfplatz, dem legendären, ehemaligen Millowitsch Theater. Köln 2026: Im prunkvollen Luxus Grandhotel Excelsior soll eine große Benefiz-Gala stattfinden – mit den beiden berühmtesten Bühnenstars unserer Zeit: der weltberühmten Sängerin Rose Mayfield (geb. Rosi „Röschen“ Merthen aus Köln-Weidenpesch) und der Schauspiel-Diva Bernadette Davis (geb. Billa Dahmen aus Köln-Merkenich) Einst waren Sie beste Freundinnen, gingen gemeinsam nach New York und starteten dort Traumkarrieren. Doch aus früherer Zuneigung wurde rasante Rivalität: Ihre legendären Streitigkeiten, bei denen lautstark die Fetzen fliegen, füllen regelmäßig die Klatschpresse. Ein Aufeinandertreffen dieser beiden Diven? Unvorstellbar. Doch Hoteldirektor Wupperfeld ist überzeugt: In einem Luxus-Hotel wie dem Excelsior lässt sich das problemlos vermeiden. Der Ablauf der Gala ist perfekt geplant – bis ein folgenschweres Missverständnis alles über den Haufen wirft und die Situation völlig außer Kontrolle gerät: Türen schlagen, Egos explodieren – und der charmante Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Zwei Diven, ein Hotel und jede Menge Chaos – beste Unterhaltung garantiert! Und das alles in schönstem Kölsch! Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse der Volksbühne, sowie online (koelnticket.de/kumede-buchung) und telefonisch 0221-2801 bei Kölnticket.
Aufführungen
| Schauspiel
Hundert
Schauspiel Köln
Uraufführung: 30.5.2026 Was bedeutet es, ein ganzes Leben zu leben? Zu wachsen und zu gedeihen, konstant älter zu werden und schließlich zu sterben? Autorin Heike Faller hat in ihrem umjubelten Buch HUNDERT einen berührenden Weg gewählt, davon zu erzählen. 100 Lebensjahre – reduced to the max. Ein tiefgreifendes Ereignis pro Lebensjahr, pointiert formuliert und durch warmherzige Illustrationen von Valerio Vidali bebildert: das erste Lächeln, die ersten Zweifel, die ersten Anpassungen, die ersten Wände, vor die man rennt, der erste Herzschmerz! Ihre Sätze und Bilder sind Einladungen an jede Altersstufe zum Nachdenken, einsam oder gemeinsam, über die ganz großen Fragen menschlicher Existenz. Im Dialog mit neunzehn Menschen zwischen sechs und hundert Jahren aus der Kölner Stadtgesellschaft lässt sich Regisseur David Vogel durch die Anregungen in HUNDERT inspirieren: zu einem Theaterabend, der die Generationen miteinander ins Gespräch bringt – über all das, was uns das Leben lebenswert und beängstigend macht, über die Abgründe und die Träume, das Leichte und das Schwere, das Todtraurige und das überraschend Wundervolle. Das Stadtensemble am Schauspiel Köln besteht aus Expertinnen des Alltags. Es findet sich jede Spielzeit neu, in immer neuen Besetzungen, und entwickelt pro Jahr eine eigene Inszenierung zusammen. Regie: David Vogel Bühne: Anna Lachnit Kostüm: Julia Misiorny Komposition und Live-Musik: Annie Bloch Choreografie: Nina Mackenthun Lightdesign: Michael Frank Ton: Jakob Heisters Dramaturgie: Lidia Polito
Aufführungen
| Schauspiel
Berlin Alexanderplatz
Schauspiel Köln
Leben! Das will Franz Biberkopf. Orientierungslos taumelt er durch eine Metropole, die ihn verschlingt. Zwischen Kneipengelagen und Stadtstreifzügen träumt der Gewalttaten an Frauen begehende Biberkopf von Dominanz, von Selbstermächtigung und vom großen Geschäft. Er gerät in sexuelle Abenteuer, Kleinkriminalität und in eine diabolische Abhängigkeit zum Ganoven Reinhold. Machtkämpfe, Selbstüberschätzung und Gewalt kosten ihn seinen rechten Arm – und schließlich seiner Geliebten Mieze das Leben. Durch expressive Sprache und Montagen von Werbeslogans bis Bibelzitaten schafft Alfred Döblin mit seinem Großstadtroman BERLIN ALEXANDERPLATZ eine literarische Entsprechung für eine immer komplexer werdende Welt. Die Überforderung des Menschen in Zeiten des Umbruchs und ständiger Reizüberflutung wird auf dem Schauplatz der Metropole Berlin spürbar. Die Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer erweitert den dauerrauschenden Stadtraum um die heutige Weltmetropole der Datenverkehrsströme: die digitale Netzwelt. Auch in diesem Kosmos hat ein patriarchales, menschenfeindliches, misogynes Klima Hochkonjunktur. Und auch hier ist es Franz Biberkopf nicht möglich, die zahllosen Bausteine seiner Wahrnehmung in sinnhafte Weltbilder und Handlungen umzuwandeln. Trunken von Größenwahn, Selbstmitleid und dem Glitzern der Stadt, trotzt Franz Biberkopf jedem seiner Abstürze mit schnoddrigen Posen, mit den immer gleichen toxischen Verhaltensmustern – bis ihm der Tod schließlich die Augen öffnet. Regie: Hermann Schmidt-Rahmer Bühne: Pia Maria Mackert Kostüm: Michael Sieberock-Serafimowitsch Videoart: Mario Simon Lightdesign: Jürgen Kapitein Ton: Frank-Keno Mustroph Dramaturgie: Wiebke Rüter „Ihr sagt uns, wann wir uns setzen und wann wir stehen sollen. Ihr sagt uns, wann wir uns bewegen und wann wir mal kurz stillhalten sollen. Ihr sagt uns, wann wir vom Tisch aufstehen dürfen. Ihr bringt uns bei, bitte zu sagen. Und ihr bringt uns bei, danke zu sagen. Ihr bringt uns bei, wie man nett und sauber aussieht. Ihr erklärt uns, dass es böse Menschen gibt auf der Welt. Dass es Monster nicht in echt gibt. Dass Worte nichts als Worte sind.“ THAT NIGHT FOLLOWS DAY stellt die Welt auf den Kopf: Ein Chor von Kindern zwischen 8 und 14 Jahren wird zum Hauptdarsteller. Sie sind erst kürzlich ins Leben geworfen worden, und sofort finden sie dort Regeln und Werte vor. Die Kinder aber drehen den Spieß um. Sie verkehren Aussagen ins Gegenteil, verwerfen sie, formulieren neu. Und je länger man diesem Wertekanon mit umgekehrtem Absender zuhört, desto hörbarer betritt ein unausgesprochenes „Warum?“ die Bühne: Die Infragestellung dessen, was ist – und genauso gut auch anders sein könnte! Zutiefst berührend und außergewöhnlich komisch. THAT NIGHT FOLLOWS DAY wurde erstmals 2007 von Victoria Deluxe im belgischen Gent produziert und seitdem in vielen Ländern und Sprachen aufgeführt. Für die Köln-Premiere wird der Text für eine Gruppe Kölner Kinder aktualisiert. Tim Etchells ist ein international renommierter Autor, Regisseur und Künstler. Besonders bekannt wurde er als Leiter der Performance-Gruppe Forced Entertainment. Regie Tim Etchells Bühne Richard Lowdon Regie-Mitarbeit Dana Khamis Sounddesign Tim Etchells Lightdesign Jan Steinfatt und Nigel Edwards Ton Julia Spang Dramaturgie Viola Köster 2 h 0 min, keine Pause
Aufführungen
| Performance
Downtown Paradise
Schauspiel Köln
Das Bimmeln der Bahn am Neumarkt. Der Geruch von Currywurst und Nagelstudio. Shopping, Sightseeing, Selfies. Kölns Innenstadt voller Erwartungen und Widersprüche: Wie du dich kleidest. Wie du sprichst. Wie du dich bewegst. Wer dazugehört. Und wer nicht. Ein Blick, der nicht erwidert wird. Schlafplätze unter Vordächern. Welche Geschichten verbergen sich an einem Ort, an dem täglich so viele Menschen vorbeigehen, verweilen, leben oder von dem sie vertrieben werden? Zwischen Schaufenstern und Beton wächst DOWNTOWN PARADISE – Der Stadtraum wird zur Bühne. Der Jugendklub POLYLUX erforscht, wie Wahrnehmung, Mitgefühl und Verantwortung im öffentlichen Raum verhandelt werden – dort, wo Nähe und Distanz ineinander übergehen, wo Stillstand und Bewegung sich begegnen, wo Sichtbarkeit zur Frage wird. Inspiriert vom Alltag der Kölner Innenstadt lädt POLYLUX dazu ein, den öffentlichen Raum neu zu erzählen. Ein Blick auf das, was sonst verborgen bleibt. Ein Zuhören zwischen den Geräuschen. Ein Versuch, die Stadt zu fühlen, bevor man sie versteht. Mit Texten und Szenen von Julia Dittes, Burak Şengüler und Ronja Simon. Regie: Judith Niggehoff Dramaturgie: Burak Şengüler Bühne: Selina Schwaiger Kostüm: Lea Vrebac Sounddesign: Lina Rohde 1 h 30 min Die Performance beginnt in der Glockengasse 37-39. Schulgruppen zahlen pro Person 7, - EUR, bitte wenden Sie sich an gruppen@buehnen.koeln
Aufführungen
| Schauspiel
¿Qué Pasa En la Mancha?
Schauspiel Köln
Uraufführung: 9.5.2026 La Mancha. Die größte Ebene Spaniens. Ein flaches Plateau. Unendlich. Keine Berge. Keine Täler. Ein paar dämliche Windmühlen … ansonsten – nichts. Nada. Zu viel Nichts, als dass man es ertragen könnte. Die Angst vor der Leere. El horror del vacío. Diese Angst macht aus einem Menschen Don Quijote. Einer, der einen Sinn aus der Welt pressen will wie Saft aus einer Orange. Und aus seinem Gegenüber. Don Quijote – der Geistreiche – muss aus Nichts Etwas machen. Egal wie. Auf der Suche nach einem Gefühl. Liebeskummer beispielsweise. Abgrundtiefer Seelenschmerz. Schonmal besser als gar nichts. Na dann ¡Cuando se quiere, se puede! In Bastian Reibers Theater geht es um das Risiko zur größten Behauptung, um damit die größte Erwartung zu schüren – und diese dann nicht (und deshalb umso mehr!) zu erfüllen. ¿QUÉ PASA EN LA MANCHA? ist ein Ritt durch die spanische Steppe mitten hinein in den fantastischen Geist des einzigartigen Hidalgos Don Quijote. Mut zum absoluten Theater. Das ultimative Spiel um des Spielens willen – immer am Abgrund zum Nichts. Regie: Bastian Reiber Bühne: Marina Stefan Kostüm: Anna Klaine Komposition und Live-Musik: Ingo Günther Lightdesign: Juergen Kapitein Dramaturgie: Lennart Göbel
Aufführungen
| Schauspiel
Krieg und Frieden
Schauspiel Köln
KRIEG UND FRIEDEN heißt der neue investigative Bühnenessay von Calle Fuhr, der in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Medienhaus CORRECTIV entstanden ist. Auf Basis journalistischer Recherchen erzählt der Abend vom Aufstieg Wladimir Putins, von den autoritären Entwicklungen der letzten 25 Jahre in Russland und vom Krieg gegen die Ukraine. Gleichzeitig richtet Fuhr den Blick nach Deutschland: auf die Energiepolitik der vergangenen Jahrzehnte, die Abhängigkeit von russischem Gas und die daraus resultierte Versorgungskrise. Auch rücken die gegenwärtigen Aufrüstungsmaßnahmen, die immensen Staatsausgaben für Verteidigung und die Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht in den Fokus. KRIEG UND FRIEDEN zeigt, wie geopolitische Entscheidungen unseren Alltag verändern – und stellt die Frage, wie Deutschland seine Verteidigungsfähigkeit und sicherheitspolitische Zukunft definiert. Hausregisseur Calle Fuhr nimmt das Publikum in diesem Monolog mit auf eine intensive Reise durch politische Entscheidungsprozesse, mediale Erzählungen und persönliche Schicksale. Dabei stößt er auf Fakten, Geschichten und Widersprüche unserer Zeit von Nordstream bis Rheinmetall. Regie: Calle Fuhr Bühne: Calle Fuhr Kostüme: Mona Ulrich Videoart: Max Hammel Dramaturgie: Lennart Göbel Mit: Calle Fuhr 1 h 40 min, keine Pause
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| Schauspiel
Die Wörter sind böse
Schauspiel Köln
„Die Geschichtenerzähler machen weiter, die Autoindustrie macht weiter, die Arbeiter machen weiter, die Regierungen machen weiter, die Rock’n’Roll- Sänger machen weiter, die Preise machen weiter, das Papier macht weiter, die Tiere und Bäume machen weiter, Tag und Nacht macht weiter, der Mond geht auf, die Sonne geht auf, die Augen gehen auf, Türen gehen auf, der Mund geht auf, man spricht.” Und es spricht: Rolf Dieter Brinkmann! Enfant terrible des bundesdeutschen Literaturbetriebs, überfahren von rechts als er nach links sah. Was als Nachdenken über das eigene Leben beginnt, wird bald zum wütenden Flanieren eines jungen Mannes durch die Straßen Kölns: den westdeutschen Nachkriegsmuff im Visier, bewaffnet mit einem Tonbandgerät. Sein steter Begleiter ist sein eigenwilliger poetischer Geist. In ausufernden Hasskaskaden hält Brinkmann die Schrecklichkeit der Welt, der Stadt, der Straße mit einem teuflischen Lachen fest – in kantiger Schönheit. DIE WÖRTER SIND BÖSE ist der Titel eines WDR-Hörspiels von 1974, geschrieben, gesprochen und geschnitten von Brinkmann selbst. Regisseur und Bühnenbildner Wolfgang Menardi bringt diesen atemlosen Marsch durch das Köln der 70er Jahre auf die Bühne, bereichert durch Gedichte aus dem Werk Brinkmanns. Ein unbarmherziger Blick auf die Stadt Köln, voller Humor und gut versteckter Schönheit zwischen Betonbau und Fliesenboden. Regie: Wolfgang Menardi Bühne: Wolfgang Menardi Kostüm: Jelena Miletić Komposition und Sounddesign: Matteo Haitzmann Choreografie: Mason Manning Videoart: Jan Isaak Voges Ton: Jakob Heisters Dramaturgie: Lennart Göbel 1 h 30 min, keine Pause
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| Schauspiel
Requiem für eine marode Brücke
Schauspiel Köln
Wenn Stadtplanung ein Konzert wäre, wie würde sie klingen, die lebenswerte Stadt der Zukunft? Wie singt man von „Brückensanierung“ und „Transformation”, wie intoniert man „Verschattungsstrategie“? Und welche Stimmen kündigen den ökologischen Wandel an? Wir sprechen mit Menschen aus Baugewerbe und Stadtentwicklung, mit Ökonominnen, Zukunftsforschern und Aktivistinnen über die bestehenden Pläne für ein zukunftsfähiges Köln – und über die Widerstände, denen sie begegnen. Aus den so gewonnenen O-Tönen entsteht ein Musiktheaterstück von Kölnern für Köln, ein Stimmenkonzert für drei Schauspielerinnen, zwei Kölner Chöre und eine Stadt der Zukunft. „Denn wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die Zukünftige suchen wir“, heißt es in Johannes Brahms’ „Requiem“, das, gesungen vom Kölner Domchor, aus den maroden Stadtmauern dringt. Die Regisseurin Anna-Sophie Mahler ist Spezialistin im Verweben von Recherchematerial und Musik. Bekannt wurde sie mit der Inszenierung „Mittelreich“ an den Münchner Kammerspielen, die 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Zuletzt begeisterte ihre Inszenierung von Tennessee Williams’ „Camino Real“ am Volkstheater Wien, mit der Band Calexico live on stage. Bitte beachten Sie: Die Inszenierung REQUIEM FÜR EINE MARODE BRÜCKE wird im KOLUMBA Museum gezeigt. Die Abendkasse befindet sich im Foyer, der Einlass erfolgt 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn über den Hintereingang an der Ludwigstraße (neben sattgrün). Die Wege vor Ort sind ausgeschildert. Besucher*innen im Rollstuhl bitten wir, den Haupteingang in der Kolumbastraße zu nutzen, da der Hintereingang zu schmal ist. Ein Aufzug steht zur Verfügung, kurze Wege innerhalb des Gebäudes sind jedoch nötig. Sitzplätze sind in fast allen Räumen vorhanden. Regie: Anna Sophie Mahler Bühne: Katrin Connan Kostüm: Annika Lu Musikalische Leitung und Flügel: Michael Wilhelmi und Simon Rummel Einstudierung Jugendchor: Alexander Niehues und Oliver Sperling Ton: Jakob Heisters Lightdesign: Michael Frank Dramaturgie: Viola Köster 1 h 45 min, keine Pause
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| Schauspiel
Die Rechnung
Schauspiel Köln
Ein Tisch, ein Sessel, eine Flasche. Und ein Glas Wein, das der Kellner dem Gast serviert: So die Ausgangssituation. Doch wer bedient hier wen? Und wer dient wem? Wer bezahlt am Ende die Rechnung oder macht einen Strich durch die des anderen? In der Arbeit des britischen Autors und Regisseurs Tim Etchells (Forced Entertainment) werden Macht- dynamiken in zahlreichen Variationen durchgespielt – und je länger die Szene dauert, desto abgründiger wird der Humor. In diesem Sinne erkunden hier Herr und Knecht die mannigfaltigen Fallstricke hierarchischer Konstellationen. Nach der deutschsprachigen Erstaufführung im Rahmen der Wiener Festwochen 2024 werden nun Tisch, Sessel und Wein ins Depot 3 gestellt. Die Spannung steigt, wer in dieser Slapstick-Komödie am Ende die Rechnung bezahlt. Regie: Tim Etchells Bühne: Richard Lowdon Musik: Graeme Miller Dramaturgie: Lidia Polito Produktion: Volkstheater in den Bezirken und Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, 2024 | Originalversion: Festival d’Avignon, 2023 1 h 15 min, keine Pause
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| Schauspiel
Fräulein Else
Schauspiel Köln
Auch 100 Jahre nach der Veröffentlichung hat Arthur Schnitzlers Novelle FRÄULEIN ELSE nichts an Sprengkraft verloren: Die junge Else T. soll während ihrer Sommerfrische auf Bitten der Eltern den Kunsthändler Dorsday um dringend benötigtes Geld bitten – der einzige Ausweg, um ihren verschuldeten Vater vor dem Gefängnis und die Familie vor der sozialen Ächtung zu bewahren. Dorsday erkennt die Ausweglosigkeit von Elses Situation und nutzt sie für ein düsteres Spiel: Er werde die Schuldensumme erst überweisen, wenn er sie eine Viertelstunde lang nackt betrachten darf … Regisseurin Leonie Böhm entwirft Schnitzlers Novelle, die konsequent aus der Innensicht Elses erzählt ist, als Solo mit der Schauspielerin Julia Riedler. Die beiden denken Elses Bewusstseinsstrom über Machtmissbrauch und die Kommodifizierung weiblicher Körper konsequent im Hier und Heute weiter. Die Tageszeitung Der Standard berichtete nach der Premiere von einem „Triumph“, die Nachrichtenagentur APA sprach von „einem herrlichen Balanceakt zwischen Verzweiflung, Nachdenklichkeit, Trotz und einer gehörigen Portion Witz. FRÄULEIN ELSE ist beste Unterhaltung, die den ernsten Kern niemals aus den Augen verliert. Besser als Böhm und Riedler muss man es erst einmal machen.“ Und so überrascht es nicht, dass Julia Riedler für ihre Darstellung der Else von Theater heute zur Schauspielerin des Jahres 2025 gekürt wurde. Regie: Leonie Böhm Bühne & Kostüme: Belle Santos Ton: Oliver Foth und Oliver Bersin Lightdesign: Ines Wessely Dramaturgie: Lennart Göbel und Matthias Seier Mit: Julia Riedler Produktion: Volkstheater Wien, 2025 1 h 30 min, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Dat Wasser vun Kölle es jot
Schauspiel Köln
Wie rein ist der Rhein? Ein grausiger Fund am schönen Rhein in Kölle gibt Rätsel auf: Die junge Aktivistin Luise wurde tot ans Ufer gespült. Kommissarin Clara und ihr Kollege Hans nehmen die Mordermittlungen auf. Immer tiefer geraten sie in ein Netz aus Umweltverschmutzung, Online- Drohungen und verschlüsselten Firmendaten. Sie fischen im Trüben, bis sie schließlich brisante Informationen über einen großen lokalen Chemiekonzern an die Oberfläche bringen – und dem Mörder immer näher kommen. Wasser emotionalisiert. Vor allem für die kölsche Seele ist es mehr als biologisch überlebensnotwendig: Auf dem Grund des Rheins schlummern zahlreiche Mythen, während wir davorsitzen und beglückt „zuseh’n, wie Schiffe vorbeiziehen“ oder er in der Ferne Heimatgefühle in uns auslöst. Kein anderes deutsches Gewässer wird so viel besungen. Auch der Titel des Stücks ist einer berühmten Liedzeile der Bläck Fööss entnommen. Mit DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT stellt sich Calle Fuhr als Hausregisseur und -autor am Schauspiel Köln vor. Gespickt mit rheinischem Liedgut erzählt er einen kölschen Krimi, der unbequeme Rechercheergebnisse zur Wasserqualität des Rheins offenlegt: Brisante Fakten des investigativen Medienhauses CORRECTIV bekommen eine Bühne. Regie: Calle Fuhr Bühne und Kostüm: Marleen Johow Musik: Tommy Finke Lightdesign: Frederic Deriaz und Manfred Breuer Ton: Raphael Weiden Dramaturgie: Wiebke Rüter
Aufführungen
| Schauspiel