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Aufführungen | Schauspiel

Der große Diktator

Schauspiel Köln - Depot 2

Es ist genau 80 Jahre her, dass Charlie Chaplin als Adenoid Hynkel im Filmklassiker DER GROSSE DIKTATOR den Größenwahn von Adolf Hitler verspottete. Die geradezu schicksalhafte Verbundenheit zwischen Chaplin und Hitler – der Altersunterschied von paar Tagen und das charakteristische Bärtchen – hat der populärste Komiker seiner Zeit zum Anlass genommen, die Zustände im sog. Dritten Reich zu kritisieren und zu Beginn des Zweiten Weltkrieges eine humanistische Botschaft in die Welt zu senden. Der Blick auf den gegenwärtigen Aufstieg von Rechtspopulisten – den potenziellen Hynkels und Napalonis von heute – lädt dazu ein, an die Nazi-Satire von damals anzuknüpfen. Das Ensemblemitglied Stefko Hanushevsky ist in diesem Bereich der Experte schlechthin! Der gebürtige Österreicher war selbst auch mal »Führer«, respektive Reiseführer. Im Sommer vor der Zeit an der Schauspielschule begleitete er Tourist*innen aus den Vereinigten Staaten zu den grausamen Stätten des Nationalsozialismus. Denn das ist es, womit die deutsche Tourismusbranche das meiste Geld verdient. True story so far, ladies and gentleman! Stefko streift sich nun erneut seine Guide-Uniform über und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Bustour durch Stationen seines Lebens. Diese führt nach New York in die Garderobe von James Gandolfini alias Tony Soprano bis in die Hotelzimmer wohlhabender Touristinnen... Nach MOHAMED ACHOUR ERZÄHLT: CASABLANCA ist STEFKO HANUSHEVSKY ERZÄHLT: DER GROßE DIKTATOR die Fortsetzung der erfolgreichen Monologreihe von Hausregisseur Rafael Sanchez und Autor petschinka, in der Schauspieler*innen anhand eines Kultfilms (und mit einem Hauch Fantasie) übers eigene Leben berichten. Regie: Rafael Sanchez Bühne: Kostüm: Melina Jusczyk Musik: Cornelius Borgolte Licht: Jan Steinfatt Dramaturgie: Dominika Široká Dauer: 1 Stunde 20 Minuten • Keine Pause Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Aufführungen | Schauspiel

Once I lived with a stranger

Schauspiel Köln - Depot 2

Es beginnt bereits in der ersten Nacht: Die gerade umgezogene Protagonistin hört Schritte auf dem Dachboden. Schritte? Hält sich dort, über mir etwa jemand auf? Waren gestern nicht noch fünf Flaschen Limonaden übrig und nicht nur vier? Und habe ich die Küchentür vor Verlassen der Wohnung nicht zugezogen? Die namenlose Protagonistin von ONCE I LIVED WITH A STRANGER beginnt mit dem Einzug in die neue Wohnung an ihrem Verstand zu zweifeln. Zwischen der Gewissheit, alleine zu wohnen und immer wieder auftauchenden Irritationen erfolgt langsam die Erkenntnis: Jemand lebt mit ihr. (Und will ihr nichts Böses?) Montageartig führt Marie Schleefs zweite Inszenierung für das Schauspiel Köln durch einen bilduntermauerten Zyklus von Alltag und Grusel. Basierend auf einer wahren Begebenheit entspinnt sich im Laufe des Abends ein sinnliches Phantombild, eine Gratwanderung zwischen Erinnerung und Zweifel. Regie: Marie Schleef Bühne & Kostüme: Lina Oanh Nguyen Animation & Bühne: Seongji Jang Komposition & Sound Design: Nguyen + Transitory Media Operator & Künstlerische Mitarbeit: Ruben Müller Licht: Jürgen Kapitein Dramaturgie: Sarah Lorenz
Aufführungen | Schauspiel

Johann Holtrop

Schauspiel Köln - Depot 1

Uraufführung: 25.2.2023 nach dem gleichnamigen Roman von Rainald Goetz in einer Fassung von Stefan Bachmann & Lea Goebel Koproduktion mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus Visionär, Karrierist, Bluffer, Menschenfänger, manischer Narzisst, ein machiavellistischer Macher, Stehaufmännchen, Glückskind des Kapitalismus, Entscheidungshysteriker, Rockstar: Johann Holtrop, 48, ist vieles. Vor allem aber ist er der Vorstandsvorsitzende von Assperg, einem Medienkonzern mit Sitz in Schönhausen und einer Tochterfirma Arrow PC im thüringischen Krölpa, 80 000 Mitarbeitende weltweit und einer Bilanzsumme von 15 Milliarden Euro. In der gegenseitigen Verachtung der Büroangestellten scheint die Toleranz des jeweils anderen der kleinste gemeinsame Nenner. Denn alle sind austauschbar. Holtrop lebt im Wahn der absoluten Gegenwart, sein Ego und Charisma walzen alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Bis die steile Karriere, die Parallelen zum Fall Thomas Middelhoff aufweist, ins Wanken gerät und sein jähes Ende nimmt. In seinem 2012 erschienenen Roman erzählt Rainald Goetz in typisch hyperrealistischer Sprache vom Abriss der Gesellschaft, vom Aufstieg und Fall eines Managers, von politischen Umbrüchen der Nullerjahre und nicht zuletzt etwas über Führung und Machtdynamiken. Regie: Stefan Bachmann Bühne: Olaf Altmann Kostüm: Jana Findeklee, Joki Tewes Choreografie: Sabina Perry Musikalische Einrichtung & Komposition: Sven Kaiser Licht: Michael Gööck Dramaturgie: Lea Goebel
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Der eingebildete Kranke

Schauspiel Köln - Depot 2

DER EINGEBILDETE KRANKE ist Molières letztes und berühmtestes Theaterstück. Die Uraufführung findet 1673 statt, in der Titelrolle steht Molière selbst auf der Bühne. Das Stück beschreibt das Verhältnis eines selbstmitleidigen Hypochonders zu seinen geldgierigen Ärzten als eine für beide Seiten Gewinn bringende Symbiose. Die parasitäre Medizin lässt sich ihre Scharlatanerie teuer bezahlen und züchten mit Unwissen neues Leid, während mit dem Ausmaß der eingebildeten Krankheit die Macht des Patienten über sein Umfeld wächst. Molière widmet das Stück dem Sonnenkönig, der tatsächlich von einem Heer sogenannter Heilkundiger grausam zu Tode behandelt wird, greift als Argan im Stück selbst den Komödiendichter Molière an, dem er die Rache der Ärzte an den Hals wünscht, und stirbt – als hätte eine höhere Instanz diese Pointe geschrieben – während der vierten Aufführung auf der Bühne an einem Blutsturz. In ihrer Überschreibung aktualisieren Barbara Sommer und Plinio Bachmann das Stück zu einem Kreisel der Überempfindlichkeit, dessen Fliehkräfte Betroffene, Behandelnde und Unbelehrbare aus der Mitte treiben und ihre Positionen radikalisieren. Nur wer sich selbst als verletzt darstellt, darf noch mitreden. Opferrhetorik dient zur Expansion von Macht – wobei die Intrige als solche selbstverständlich zeitlos bleibt. Regie: Stefan Bachmann Bühne & Kostüm: Jana Findeklee · Joki Tewes Komposition & musikalische Leitung: Sven Kaiser Choreographie: Sabina Perry Licht: Michael Gööck Videodesign: Roman Senkl Dramaturgie: Thomas Jonigk
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Das Dämmern der Welt

Schauspiel Köln - Depot 2

Uraufführung: 26.2.2023 Fast 30 Jahre verbringt Hiroo Onoda im Urwald von Lubang – als »letzter« Soldat des 2. Weltkriegs verteidigt er die militärisch bedeutungslose philippinische Insel gegen jeden Versuch, ihn vom Ende des Krieges zu überzeugen. Er verharrt in Deckung, kämpft gegen die Bevölkerung sowie die Natur an und lässt sich durch nichts und niemanden von seinem Vorhaben abbringen. Dieser wahren Geschichte nähert sich der junge Regisseur Michael Königstein in der Bearbeitung von Herzogs Text gemeinsam mit dem Ensembleschauspieler Kei Muramoto. Dieser ringt dabei mit verschiedenen Rollen und Perspektiven, deren Grenzen ineinander verschwimmen, bis die Realität zu einer wuchernden Dschungelpflanze wird, die das Publikum mit auf eine ferne und gleichermaßen tiefgehend existentielle Reise nimmt. Ein Abend, der – ausgehend von einem einzelnen Schicksal – die großen und allgemeingültigen gesellschaftlichen Fragen stellt: Woran glauben wir? Was bestimmt unsere Realität? Wer oder was befreit uns aus möglichem Irrglauben? Und für welche Werte und Erzählungen sind wir bereit zu sterben? Regie: Michael Königstein Bühne: Lilli Riesenbeck Kostüme: Clara Bohnen Licht: Manfred Breuer Dramaturgie: Gemma Mathilda Heinen
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König Lear

Schauspiel Köln - Depot 1

Neuübertragung und Einrichtung für sechs Personen – auf der Grundlage der Übersetzung des Grafen Baudissin von Arnt Knieriem König Lear dankt ab und beschließt, sein Reich unter seinen drei Töchtern aufzuteilen. Anders als Goneril und Regan, weigert sich die jüngste Tochter Cordelia jedoch den Liebesbekundungen, die der Vater hören möchte, Folge zu leisten. Sie wird vom erzürnten König Lear verwiesen und enterbt. Nach der Aufteilung des Reiches verwehren die beiden Schwestern den Vater bei sich aufzunehmen. Verraten und gedemütigt kämpft der ehemalige König im Wahn gegen seinen Niedergang an. Auch in der Familie des königlichen Ratgebers Graf Gloucester schwelen die Konflikte unter seinen Kindern. Der uneheliche Sohn Edmund intrigiert gegen seinen ehrbaren Bruder Edgar, doch der Vater scheint die List nicht wahrzuhaben ... Regie bei dieser Tragödie über das Leid der Seele, das Wesen der Macht und die Unaufhaltsamkeit des Alters führt Rafael Sanchez, der zuletzt ODE von Thomas Melle (2022 mit dem Nachspielpreis des Heidelberger Stückemarktes ausgezeichnet) sowie FRÜCHTE DES ZORNS von John Steinbeck am Schauspiel Köln inszenierte. Martin Reinke, der seit über 30 Jahren am Schauspiel Köln engagiert ist, verabschiedet sich in der Rolle des König Lear vom Kölner Publikum. Regie: Rafael Sanchez Bühne: Simeon Meier Kostüme: Ursula Leuenberger Videodesign: Nazgol Emami Komposition & Musikalische Einrichtung: Pablo Giw Licht: Michael Frank Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Aufführungen | Schauspiel

Phaedra

Schauspiel Köln - Depot 1

Das Schicksal Phaedras ist in Stein gemeißelt. Seit der alte griechische Mythos existiert, wird dieser bis in die Jetztzeit weitergetragen: Euripides, Ovid, Seneca und Jean Racine sind nur einige Schriftsteller, die den Stoff verarbeitet haben. Zudem gibt es Opern, Filme, Fresken oder Sarkophage, die sich mit der Geschichte befassen. Das Ende bleibt dabei meist dasselbe: Phaedra begeht Selbstmord. Sie kann die Schmach nicht ertragen, bei ihrem Stiefsohn auf unerwiderte Liebe zu stoßen. Auch ihre engste Vertraute, Oenone, stirbt im Laufe des Stücks: Sie wollte ihre Herrin schützen und setzt das Gerücht in die Welt, Hippolytos, der Sohn von Phaedras Ehemann, hätte der liebeskranken Königsgattin nachgestellt. Der König glaubt dem Gerücht, was den Tod seines eigenen Sohnes bedeutet. In einer Überschreibung für das Schauspiel Köln lässt der Autor Thomas Jonigk Phaedra nun um ihr unentrinnbares Schicksal wissen. Sie, wie auch alle andere Figuren, sind sich dem Verlauf der Geschichte bewusst – können ihr jedoch nicht entrinnen. Regie: Ersan Mondtag Bühne & Video: Ersan Mondtag Musikalische Einrichtung & Komposition: Beni Brachtel Kostüme: Teresa Vergho Licht: Jan Steinfatt Dramaturgie: Sarah Lorenz
Aufführungen | Schauspiel

Der Gott des Gemetzels

Schauspiel Köln - Depot 1

Zwei 11-jährige prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneide- zähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch. So beraten Alain und Annette mit Véronique und Michel bei einem Kaffee, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirkt, so konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich heutzutage in der westlichen Gesellschaft gehört. Doch plötzlich brechen sich archaischere Impulse Bahn. Von Sticheleien zu Wortgefechten, von Verbalhandeln zu Handgreiflichkeiten, der Nachmittag degeneriert zur Saalschlacht. Mit diabolischem Humor und erbarmungsloser Treffsicherheit spießt Yasmina Reza in ihrem Stück die moderne bürgerliche Gesellschaft auf, die hin- und hergerissen ist zwischen aufgeklärtem Gutmenschentum und allzumenschlichem, egoistischem Konkurrenzkampf. So verbindlich und watteweich wir uns auch geben mögen, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels. Da die ursprünglich geplante Premiere DER PROZESS krankheitsbedingt in die Saison 2023/34 verschoben werden muss, freuen wir uns, dass der Regisseur Tristan Linder, der in Köln seine Theaterlaufbahn als Regieassistent begann, nun kurzfristig Yasmina Rezas Erfolgsstück inszenieren wird. Regie: Tristan Linder Bühne: Sebastian Bolz Kostümbild & Mitarbeit Bühne: Lucie Hedderich Komposition & musikalische Einrichtung: Alexander Schweiss Licht: Michael Frank Dramaturgie: Sarah Lorenz
Aufführungen | Aufführung

Cäcilia Wolkenburg „Fastelovend zesamme!“

Oper Köln im StaatenHaus

Zur Gründung des Kölner Karnevals vor 200 Jahren Viel zu lange schon dürsten die Kölschen nach Straßenkarneval, Rosenmontagszug und rauschenden Bällen. Manch einer glaubt sogar, den richtigen Fastelovend verlernt zu haben. Nicht so die vier kölschen Freundinnen Änni, Stina, Liss und Jriet. Für sie ist der Fastelovend Lebensmittelpunkt und ihr Herz schwappt über, wenn et Trömmelche jeiht. Doch warum ist das so? Ganz einfach: Die Vier leben seit Generationen in den Jubiläumsgesellschaften „Festkomitee Kölner Karneval“, „Rote Funken“, „Hellige Knäächte un Mägde“ und „Die Große von 1823“. Immer gaben die Mütter die Liebe zu der jeweiligen Gesellschaft weiter. An diese Wurzeln wollen die vier Frauen im Jubiläumsjahr 2023 anknüpfen. Sie gehen auf eine Zeitreise in das Gründungsjahr des ersten Kölschen Karnevals vor genau 200 Jahren. Hier feiern Änni und Stina mit den Handwerkern als Lappenclowns und Hanswurste wilde Feste. Liss und Jriet treffen sich mit der bürgerlichen Gesellschaft zu vornehmen Bällen. Beide Gruppen eint der Kampf gegen die Preußen, denen jeder Frohsinn ein Dorn im Auge ist. Allen Preußen? Nein! Der preußische Sekretär Otto von Stiesel hat durchaus Freude an dem bunten Treiben. Mit seiner Hilfe wollen die Frauen die wilden Feiern in Bahnen lenken: Jriets Freunde sollen als „Festordnendes Komitee“ die Zügel in die Hand nehmen. Liss, die auch bei den Damen und Herren der hühteren Gesellschaft zuhause ist, wird zur Mutter der „Große von 1823“, während Stina die Stadtsoldaten, im Volksmund „Rote Funken“ genannt, auferstehen lässt und Änni ihre Tanzgruppe „Hellige Knäächte und Mägde“ zum Engagement überredet. Als die preußischen Spaßverderber mit immer neuen Lärmschutzgutachten, Pferdeverboten und Sicherheitsbedenken jedes karnevalistische Treiben verbieten wollen, lassen die kölschen Frauen ihre „Verbindungen“ spielen. König Friedrich Wilhelm III. von Preußen lässt sich erweichen, als man ihm verspricht, „demnächst“ eine schöne Reiterstatue für ihn in Köln zu errichten. Jetzt kann der erste Rosenmontagszug stattfinden und der neu erfundene Held Karneval seinen Thron besteigen. Erstmalig feiern das einfache Volk und die gehobenen Stände zusammen und der weltweit einzigartige kölsche Fastelovend ist geboren. Im Jahr 2023 schenkt die Spielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“ den Jubiläumsgesellschaften ein Divertissementchen zu ihren 200. Geburtstagen. Natürlich ist im „Zillche“ nicht alles historisch ganz so exakt, wie die Geschichtsbücher das behaupten. Denn auch wenn 1823 die Teilnahme am ersten Rosenmontagszug nur für die Vermögenden erschwinglich war, so darf das „Zillche“ – seiner Zeit voraus – von einem besseren Miteinander träumen, wo niemand ausgegrenzt wird und in dem die großen Traditionsvereine und das Festkomitee zusammen an einem Fastelovend für alle arbeiten. Regie & Buch: Lajos Wenzel Bühne: Tom Grasshof Kostüme: Judith Peter Choreografie: Katrin Bachmann, Jens Hermes-Cédileau Licht: Andreas Grüter
Aufführungen | Schauspiel

Exil

Schauspiel Köln - Depot 2

Die Zahl der Geflüchteten ist erheblich gestiegen, so meldete bereits Ende 2021 das UN-Flüchtlingswerk: 84 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Gewalt, Krieg und Folgen des Klimawandels. Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, tun dies oft nicht freiwillig. Verbannung, Ausbürgerung oder politische Verfolgung im eigenen Land zwingen sie dazu. Europas Außengrenzen an Land und auf See werden jedoch strengstens bewacht. Menschenrechtsverletzungen im Namen der Grenzsicherung und illegale Pushbacks sind an der Tagesordnung. Wenn die Menschen es ins Exil geschafft haben, arbeiten sie häufig daran, die politischen Verhältnisse im Heimatland zu ändern und so eine Grundlage für eine Rückkehr zu schaffen. Hinsichtlich des russi- schen Angriffskrieges in der Ukraine und der Fluchtbewegungen vergangener Jahre will die Produktion EXIL u. a. die aktuellen Lebensbedingungen Geflüchteter mit künstlerischen Mitteln untersuchen. Nuran David Calis erarbeitete am Schauspiel Köln die Keupstraßen-Trilogie (DIE LÜCKE, GLAUBENSKÄMPFER und ISTANBUL) sowie HERERO_NAMA, VERHAFTUNG IN GRANADA und zuletzt MÖLLN 92/22. In seinen Inszenierungen bringt er oft Expert*innen und Schauspieler*innen zusammen und beschäftigt sich intensiv mit Themen rund um Rassismus und Migration. Regie: Nuran David Calis Bühne: Anne Ehrlich Kostüme: Sophie Klenk-Wulff Musik: Vivan Bhatti Video & Interviews: Karnik Gregorian Licht: Jan Steinfatt Dolmetscherin: Anastasiia Krasow Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki
Aufführungen | Tanz

Sonoma

Schauspiel Köln - Depot 1

Was Salvador Dalí für die Malerei und Luis Buñuel für den Film ist, bedeutet der spanische Choreograf Marcos Morau für den Tanz. In seinen Stücken entwirft er surreale Bilder von fremdartiger Schönheit, symbolträchtige Welten aus Bewegung, Kunst, Architektur, Text und Musik. SONOMA heißt die neue Kreation – eine Wortschöpfung des Choreografen, die sich aus dem griechischen »Soma« (Körper) und dem lateinischen »Sonum« (Klang) zusammensetzt. SONOMA fängt den Klang vorwärts fallender Körper in einer sich rasend entwickelnden Zeit auf. Morau kreiert mit den neun Tänzerinnen von La Veronal fantastische Bilder, angeregt vom Kosmos des surrealistischen Filmemachers Luis Buñuel. SONOMA beginnt mit einem Schrei und endet mit einem lauten Krach. Mittendrin, in einer Landschaft zwischen Realität und Fiktion versucht eine Gruppe von Frauen, sich aus den Fesseln des Bekannten zu befreien und Grenzen zu überschreiten. Sie lauschen dem Klang des Abgrunds, der sich öffnet, wenn die Vorstellungskraft frei ist. Uraufführung: Juli 2020 Barcelona Künstlerische Leitung: Marcos Morau Bühne: David Pascual & Bernat Jansà Kostüme: Silvia Delagneau
Aufführungen | Schauspiel

Falstaff

Schauspiel Köln - Depot 1

Let’s get drunk on life! Machtkampf in England. In einer kleinen Phase eines trügerischen Friedens lehnen sich Rebellen gegen den König auf, der ihrer Meinung nach zu Unrecht auf dem Thron sitzt. Unruhige Zeiten also – mittendrin ein Außenseiter: Falstaff, der sinnenfrohe, feier- und trinkfreudige Ritter ohne Pferd. Diese von Shakespeare erfundene Figur, der Inbegriff des Genussmenschen, tritt in mehreren seiner Stücke auf; vor allem aber in den beiden Dramen KÖNIG HEINRICH IV. TEIL 1+2 ist er Protagonist an der Seite des zum Thronfolger bestimmten Prinzen Hal und diesem in tiefer Freundschaft verbunden. Während der Prinz zunächst noch unentschieden im Dilemma zwischen Hedonismus und Vernunft, Party und Staatsräson taumelt, verbringt der Underdog Falstaff sein Leben eindeutig lieber in Kneipen als auf den Schlachtfeldern, hält sich mit Straßenraub und als Kriegsgewinnler über Wasser und versteht es meisterhaft, sich durch seine pointenreich-gewitzte Rhetorik immer wieder aus heiklen Affären zu retten. Doch gibt es auf Dauer einen Platz für Falstaff, der mit seiner ganzen Leibesfülle die pure Lust am Leben verkörpert, in einer Welt, die mit ihrem Machtstreben über Leichen geht? Der Lebenskünstler Falstaff gibt ein großes Fest und lädt das Publikum in sein Stammlokal »Zum Wilden Schweinskopf« ein. Draußen ist Staatskrise, drinnen wird so lange wie möglich gefeiert (natürlich immer unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Bedingungnen!). Eine Live-Band sorgt für Musik. Freibier für alle! Volkstheater vom Feinsten! Regie: Jan Bosse Bühne: Moritz Müller Kostüm: Kathrin Plath Komposition: Arno Kraehahn · Carolina Bigge Licht: Michael Gööck Dramaturgie: Gabriella Bußacker Dauer: 3 Stunden 15 Minuten • Eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Helges Leben

Schauspiel Köln - Depot 1

In absehbarer Zukunft: Die Menschen sind ausgestorben, die Tiere haben das Kommando. Gott und Tod sind bei ihnen als Entertainment-Profis angestellt. Als Unterhaltungsprogramm wünschen sich die Tiere ein einfaches kleines Menschenschicksal – und so kommt Helges Leben auf die Bühne. Besonders lustig ist seine Existenz nicht, denn der treueste Begleiter ist seine Angst, und Liebe ist schwer zu finden. Die Tiere schauen dem menschlichen Scheitern zu und staunen: Diese Kreaturen haben einmal die Welt regiert? Sich über alle anderen Lebewesen gestellt? Mit welchem Recht eigentlich? Mehr als zwanzig Jahre ist Sibylle Bergs Stück HELGES LEBEN inzwischen alt. Und gehört damit derselben Generation an wie die Mitglieder des IMPORT EXPORT KOLLEKTIVS. Zwanzig Jahre – in denen der Klimawandel und das Artensterben fortgeschritten sind. Die junge Regisseurin Saliha Shagasi bringt Sibylle Bergs komischen wie bösen Abgesang auf die menschliche Dominanz auf die Bühne des Depot 1 und nimmt ihn zum Ausgangspunkt einer gemeinsamen Recherche über die Themen (Zukunfts-)Angst, Mut und die Frage, was eigentlich ein gutes Leben ist. Regie: Saliha Shagasi Choreografie: Judith Niggehoff Bühne: Sebastian Bolz Kostüme: Melina Jusczyk Video: Viktoria Gurina Musik: Keshav Purushotham Licht: Jan Steinfatt Dramaturgie: Sibylle Dudek
Aufführungen | Tanz

One and others

Oper Köln im StaatenHaus

Zum ersten Mal präsentiert sich das Ballett am Rhein unter der künstlerischen Leitung von Demis Volpi. Zu sehen ist ein dreiteiliger Abend, der sehr unterschiedliche künstlerische Handschriften trägt. Inspiriert durch eine Holzskulptur von Louise Bourgeois kreiert Demis Volpi „one and others“ 2015 für das Ballet Nacional del Sodre in Uruguay. Zum Streichquartett des zeitgenössischen Komponisten Christos Hatzis entsteht eine emotionale Arbeit, die Zustände des Miteinanders verhandelt. Der britische Choreograf Christopher Wheeldon wird besonders für seine abendfüllenden narrativen Ballette gefeiert. Er hat auch eine abstrakt orientierte, neoklassische Vergangenheit: Bereits in den 1990er Jahren choreografiert er für das New York City Ballet, wo u. a. „Polyphonia“ entsteht – eine technisch äußerst herausfordernde Arbeit und ein Meilenstein der Tanzgeschichte. Die Erfahrung des sich einstellenden körperlichen wie mentalen Zustands in den Arbeiten der israelischen Choreografin Sharon Eyal ist enorm intensiv – sowohl für das Publikum als auch für die Tanzenden. „Salt Womb“ entsteht 2016 für das Nederlands Dans Theater und nimmt uns mit ins Innere: In ihrer eigenen, unheimlich anmutenden Bewegungssprache aus grotesk verkrümmten, repetitiv disziplinierten Körpern baut Eyal Trancezustände, die uns nicht loslassen. Choreografie & Kostüme: Gai Behar, Sharon Eyal Choreografie: Demis Volpi, Christopher Wheeldon Kostüme: Holly Hynes, Rebecca Hytting, Thomas Lempertz
Aufführungen | Oper

Luisa Miller

Oper Köln im StaatenHaus

Premiere: 4.3.2023 Melodramma tragico in drei Akten Musik von Giuseppe Verdi Libretto von Salvadore Cammarano LUISA MILLER ist eine Glyndebourne Produktion Luisa liebt Rodolfo, doch dieser Liebe steht entsetzlich viel im Wege. Da wäre zuerst Rodolfos adliger Stand, aus dem heraus er unmöglich ein Bürgermädchen wie Luisa heiraten kann. Sein Vater, der Graf von Walter, hat bereits eine geeignete Braut für ihn ausgesucht und will alles dafür tun, die wahre Liebe seines Sohnes zu verhindern. Da kommt der intrigante Schlossverwalter Wurm gerade recht, der, von Luisa abgewiesen, beide Väter gegeneinander aufstachelt, bis Vater Miller im Gefängnis landet. Um ihn zu retten, wird Luisa zu einem Brief gezwungen, in dem sie ihre angebliche Liebe zu Wurm gesteht. Dieser Brief wird Rodolfo zugespielt. Am Ende sind die beiden Liebenden tot, und die Väter stehen vor einem Scherbenhaufen. „Kabale und Liebe“ nannte Friedrich Schiller sein bürgerliches Trauerspiel von 1783 so knapp und treffend, in dem die unbescholtene Luise Millerin von menschlicher und gesellschaftlicher Niedertracht zugrunde gerichtet wird. Dank der 1827 erschienenen italienischen Schiller-Übersetzungen von Andrea Maffei war Verdi das Theaterstück bekannt. Immer wieder griff er in seiner langen Karriere auf Stoffe von Friedrich Schiller zurück und entdeckte darin die große Oper. Jeder andere Komponist hätte aus diesem Stoff vielleicht ein Rührstück gemacht, nicht so Verdi, der das dramatische Potential der Figuren und der Handlung erkannte und musikalisch voll ausschöpfte. Mit „Luisa Miller“ schlug Verdi 1849 zwischen „Macbeth“ und „Rigoletto“ ein neues Kapitel seines Schaffens auf, in dem er seine ganze Gestaltungskunst in unverwechselbare, auf psychologische Ausnahmesituationen zugeschnittene Arien und Szenen legte, in welchen die Charaktere über sich und die unmittelbare Welt hinauswachsen. Christof Loy, seit langer Zeit einer der stilbildenden deutschen Opernregisseure, inszenierte im Sommer 2020 „Luisa Miller“ beim Glyndebourne Festival. Die in berückender Weise auf die Charaktere fokussierte Inszenierung wurde von Presse und Publikum hochgeschätzt und kommt nun an die Oper Köln. Mit Roberto Rizzi Brignoli steht ein ausgewiesener Fachmann für Italienische Oper am Pult. www.glyndebourne.com Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli Inszenierung: Christof Loy, Georg Zlabinger Bühne: Johannes Leiacker Kostüme: Ursula Renzenbrink Licht: Olaf Winter Chorleitung: Rustam Samedov Dramaturgie: Stephan Steinmetz
Aufführungen | Performance

MORE WELKFLEISCH. MORE LOVE. MORE HELGE.

Rautenstrauch-Joest-Museum

Mitten in der Ausstellung LOVE? treffen unterschiedliche Perfomer*innen aus gleich drei Inszenierungen des Schauspiel Köln aufeinander. So verschmelzen Szenen aus „WUNDERSCHÖNES WELKFLEISCH“, „LOVE ME MORE“ und „HELGES LE­BEN“ zu einem generations- und genreübergreifenden Werk, das Sehnsucht, Begehren und Marginalisierung miteinander verbindet. Anhand von Schauspiel und Tanz drücken die Darsteller*innen ihre biografischen Erfahrun­gen aus und bewegen sich durch die Ausstellung. Im Anschluss findet ein Gespräch mit den Produktionsbeteiligten statt. Links zu den Produktionen: LOVE ME MORE: www.schauspiel.koeln/spielplan/premieren2223/love-me-more/ HELGES LEBEN: www.schauspiel.koeln/spielplan/premieren2223/helges-leben/ WUNDERSCHÖNES WELKFLEISCH: www.schauspiel.koeln/spielplan/repertoire/wunderschoenes-welkfleisch/ Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Schauspiel Köln, des Amts für Integration und Vielfalt und des RJM. Für: Erwachsene | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
Aufführungen | Tanz

Vollmond

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Mitarbeit: Marion Cito, Daphnis Kokkinos, Robert Sturm Musik: Amon Tobin René Aubry Nenad Jelic Magyar Posse Leftfield Jun Miyake Cat Power The Alexander Balanescu Quartett Tom Waits u. a. Dauer: 2h 20min, eine Pause
Aufführungen | Tanz

Palermo Palermo

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

In Koproduktion mit dem Teatro Biondo Stabile, Palermo und Andres Neumann International im Rahmen von Wundertal Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert Musik: Edvard Grieg Niccolo Paganini u. a. Dauer: 2h 35min, eine Pause VVK ab 31.03.2023
Aufführungen | Tanz

Das Stück mit dem Schiff

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Am 28. Januar 2022 kehrte "Das Stück mit dem Schiff" nach 25 Jahren auf die Bühne zurück. Für die Rekonstruktion von "Das Stück mit dem Schiff" konnte die israelische Künstlerin Saar Magal und ihren Mitarbeiter, den Ballettmeister und Pädagogen Niv Marinberg gewonnen werden, die zusammen mit den Probenleiterinnen Barbara Kaufmann, Héléna Pikon und Julie Anne Stanzak diese Produktion auf die Bühne zurück bringen. Das selten gespielte Stück wurde 1993 in Wuppertal uraufgeführt, zuletzt vor 25 Jahren in Saitama, Japan, gezeigt und wurde in altersgemischter Besetzung neu einstudiert. Inszenierung / Choreographie: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert Musik: Christoph Willibald, Gluck Georg, Friedrich Händel, Walther von der Vogelweide, Matthias Burkert Dauer: 2h 45min, eine Pause
Aufführungen | Tanz

Café Müller | common ground(s) | Das Frühlingsopfer

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Café Müller  - Ein Stück von Pina Bausch Café Müller (1978), getanzt von den Tänzerinnen und Tänzern des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, ist die erste Wiederaufnahme unter der Leitung des neuen Intendanten Boris Charmatz und eröffnet diesen einzigartigen Abend. common ground[s] Im Duett common ground[s] (2021) begegnen sich zwei Tanzlegenden. Germaine Acogny „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“ und Gründerin der École des Sables im Senegal und Malou Airaudo Ikone früher Pina Bausch-Stücke und langjährige Leiterin der Tanzausbildung an der Folkwang Universität in Essen. Das Frühlingsopfer Zum Abschluss tanzt ein eigens dafür zusammengestelltes Ensemble bestehend aus TänzerInnen aus 13 verschiedenen afrikanischen Ländern Pina Bauschs Schlüsselwerk Das Frühlingsopfer (1975). Nach zahlreichen Gastspielen in London, Montréal, Chicago u.a. kann die ursprünglich für März 2020 geplante Premiere nun endlich auch auf der Bühne des Opernhaus Wuppertal erlebt werden. Zu den beiden Meisterwerken Café Müller und Das Frühlingopfer spielt das Sinfonieorchester Wuppertal unter der musikalischen Leitung von Patrick Hahn die Musiken von Henry Purcell und Igor Stravinsky. In Café Müller singt Ralitsa Ralinova, Sängerin der Wuppertaler Bühnen, die Rolle der Dido. Johann Krisinsson übernimmt die Rolle des Aeneas. Dieser erste gemeinsame Abend von Pina Bausch Foundation und Tanztheater Wuppertal Pina Bausch im Januar 2023 ist ein Beitrag zur Vorbereitung des Pina Bausch Zentrums und wird im Rahmen der Vorlaufphase des Pina Bausch Zentrums aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Wuppertal sowie durch die Kunststiftung NRW und die Stadtsparkasse Wuppertal gefördert. Der international tourende Doppelabend common ground[s] • Das Frühlingsopfer ist eine Gemeinschaftsproduktion von Pina Bausch Foundation, École des Sables und Sadler's Wells, koproduziert durch das Théâtre de la Ville (Paris), Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Holland Festival (Amsterdam), Festspielhaus St. Pölten, Ludwigsburg Festival, Teatros del Canal de la Comunidad de Madrid, Adelaide Festival und Spoleto Festival dei 2Mondi. Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts und unterstützt durch das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Dauer: 2h 30min, inkl. zwei Pausen

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